Berlin-Kreuzberg, Jerusalemskirche

Bauzeit: 1484/1878 (Jerusalem-/ Ecke Lindenstraße)
Architekten Schinkel, Edmund Knoblauch

um 1940 Übernahme der Kirche durch die „Reichstelle für Getreide, Futtermittel und sonstige landwirtschafliche Erzeugnisse“
20. August 1941 Aulösung des Vertrages,
2. Sept. 1941 Vertrag mit der Heeresverwaltung, laut Vertrag sollte die Kirche als Lager- und Maschinenraum genutzt werden
21. August 1943 Verkauf für 447.600 RM an den rumänischen Staat.
Kurt Horn (späterer Präsident des Kirchenbautages) gab damals zu bedenken, die Kirche stelle „wirtschaftlich für die Gemeinde eher eine Last als einen Wert“ da, und er machte auch keinen Hel daraus, dass er froh sein würde, wenn die Gemeinde auf gute Weise das Gebäude los werde könne.

Ein Nachruf in der Bauwelt von 1961 lautet: „statt des städtebaulichen Orientierungspunktes wird uns der Bausenator jetzt eine Asphaltfläche anbieten – mit dem Nutzeffekt, dass man zwischen Koch- und Oranienstraße nicht mehr in den 2. Gang herunterschalten muß.“
1961/1968 Neubau Gemz Linden-, Ecke Markgrafen
Heute als Veranstaltungsort für deutsch-jüdischen Dialog genutzt.

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