NL Amsterdam, Sint-Josephkerk

Bauzeit: 1950-52 (Entwurf 1941-42)
Standort: Erik de Roodestraat 14
Architekt: Gerard Holt u. K. P. Tholens
Konfession: römisch katholisch

Nach erheblichem Rückgang der Besucherzahlen in den 1980er Jahren, wurde das Gebäude 1990 entwidmet. Mit Gemeindefusion der Sint-Augustinuskerk, der Chassékerk und der Sint-Franciscuskerk, firmieren genannte Gemeinden heute in der inzwischen neu gegründeten Gemeinde der Heiligen Dreifaltigkeit. 1995 verkauft die Gemeinde das Kirchenarreal an das Bauunternehmen Ballast Nedam. Der geplante Abriss der Kirche kann von einer Bürgerinitiative verhindert werden.
1996 wird das Gebäude als Kletterhalle vermietet, zunächst unter der Bezeichnung Tussen hemel en aarde (deutsch Zwischen Himmel und Erde) durch die Firma ‚Mountain Network Amsterdam‘, welche im Mai 2012 eine andere Niederlassung bezieht.

Gleichzeitig mit Übernahme der Kirche 2012 durch die Firma ‚Fahrenheit Monumenten BV‘, gerät die Kirche durch die Besetzung von Asylsuchenden als sog. Fluchtkirche in die Schlagzeilen.

Zukünftige Nutzung: Im Rahmen einer Stadtteilsanierung, erarbeitet die Gemeinde Amsterdam in Zusammenarbeit mit der Wohnungsbaugenossenschaft Eigen Haard und Ballast Nedam u.a. eine zentrale Einbindung der Sint-Josephkerk, welche im Zuge dessen saniert werden und laut aktueller Planung in ein Spielparadis umgenutzt werden soll.

Quelle/ Info
Sint-Josephkirk auf nl.m.wikipedia.org
Entwicklungsstand der Kirche im März 2014 auf amsterdam.nl
Bauhistorische Beschreibung der Kirche auf rijksmonumenten.nl

 

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