Limburg, St. Michael (Friedhofskapelle und Beinhaus)

Bauzeit: 13. Jh.
Standort: auf dem alten Friedhof, nördlich des Limburger Doms am Domplatz
Architekt:
Konfession: katholisch

Seit Mitte des 14. Jh. fungiert das Untergeschoß als Beinhaus.
Mit Ausbau des Daches 1617 kommt es darin zur Nutzung als Fruchtspeicher.
Mit Säkularisierung des gesamten Stiftsgeländes, geht die Kapelle 1835 als Schenkung von der nassauischen Landesregierung an die Stadt Limburg.
Von 1857-1907 erfolgt die Nutzung des Obergeschosses als Wohnung für den städtischen Totengräber.
Die Kapelle ist heute Eigentum des bischöflichen Ordinariats des Bistums Limburg (Verena Fuchß: Kulturdenkmäler in Hessen: Stadt Limburg. S. 233f.). Gegenwärtig ist die Kapelle vermutlich ungenutzt, vielleicht leerstehend. Im übrigen liegt St. Michael keine 100 Meter Fußmarsch von St. Maria entfernt, der Privatkapelle des Bischofs Tebartz-van Elst.

Info und Fundort:
St. Michael auf Wikipedia
Domareal auf der Karte von wikimapia.org

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