Göttingen, Barfüßerkirche

Bauzeit: 14. Jh.?
Standort: Wilhelmsplatz
Architekt:
Konfession: katholisch – Franziskaner dient das Kloster als Zeughaus.

Seit der Reformation bis in 18. Jahrhundert dient die Kirche als Zeughaus.
Mit Auflösung der Garnison 1762 steht die Kirche vermutlich leer. 1765 geht dies aus der Anfrage der katholischen Gemeinde an den Magistrat hervor, welche die Kirche für ihren Gemeindegottesdienst Nutzung möchte.(1) Dies wird abschlägig beschieden.
Seit den 1780er wird die Kirche als Theatersaal genutzt, auch die Nutzung als Büchermagazin wird erwähnt (2). Karl Friedrich Abt Spielte hier mit seinem Wandertheater ‚Emilia Galotti‘ von Lessing und Schillers ‚die Räuber‘.
1820 verkauft der Magistrat die Kirche an den Bauunternehmer Rohn, welcher 1824 mit Abbruch der Kirche für ein Ball- und Konzerthaus platz schafft (1887 brennt dieses Gebäude ab).

Barfüßeraltar (größter erhaltener gotischer Altar in Niedersachsen) heute im Niedersächsischen Landesmuseum

Fundort: Dehio, HB+NDS 1977
Info:
Bafüßerkirche auf katholische-kirche-goettingen.de
Karl Friedrich Abt auf wikipedia.de
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Fn:
(1) Göttingen, Geschichte einer Universitätsstadt. Bd. 2, hrsg. von Dietrich Denecke, S.594
(2) Chr. Meiners: Kurze Geschichte und Beschreibung der Stadt Göttingen und der umliegenden Gegend. Berlin 1801

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