Paderborn, Busdorfkirche

Bauzeit: 14. Jh.
Standort: Am Busdorf
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

1817 bis 1863 Simultankirche.
ab den 1860er Jahren bis heute ist die Kirche römisch katholisch und gehört inzwischen der Innenstadtpfarrei St. Liborius an.

Quelle/ Info:
Busdorfkirche auf wikipedia.org

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Münster, Alter Dom

Bauzeit:
1. Domkirche: Ludgerus-Dom 805-14. Jh.
Standort: dort, wo sich heute der Kreuzgang samt Domherrenfriedhof nödl. des St. Paulus Doms fefindet.
2. Domkirche (ottonischen Dom): 1070/90/ Nach Errichtung des ottonischen Dom bleibt der Ludgerus-Dom 100 ungenutzt.
3. Domkirche: 1190 sog. alter Chor und gotischer Dom 1225–1264
1377 Abbruch der 1. Domkirche
um 1400 nördl. des 1. Doms Errichtung eines Ersatzbaus, der sog. ‚Alte Dom‘.
Standort: Domplatz
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

1805 Magazin
nach 1811 Salzmagazin der Steuerbehörde
1865 Verkauf an Domkapitel
1871 vorläufig Unterbringung von Handwerksgeräten und Skulpturen d. abgebrochenen Apostelganges
1875 Abbruch

Quelle/ Info:
Lit.: Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen. Bd. 41. Die Stadt Münster, Bd. 5: Der Dom Geisberg, Max. – Münster, 1937
Web:
Kollegiatsstift Alter Dom auf wikipedia.org
St. Paulus Dom auf wikipedia.org

Halberstadt, St. Burchardikirche

Bauzeit: 13. Jh.
Standort: Am Kloster 1
Architekt:
Konfession: katholisch – zunächst Prämonstratenser, anschließend kurzfristig Templer, seit 1208 Zisterzienserinnen (Bau der heutigen Kirche)

cageorgel

1808 wird das Kloster säkularisiert und wechselt in den folgenden 30 Jahren durch Verkauf mehrfach den Besitzer, zunächst kurzfristig das existierende königreich Westphalen (1807-1813), geht der Besitz mit Auflösung dieses Königreiches an Preußen über. Die Gebäude des Klosters werden seither landwirtschaftlicht genutzt. Sowohl Kirche als Klostergebäude erfahren erhebliche, bauliche Veränderungen insbesondere durch Abriß (u.a. Seitenschiffe)
1838 erfolgt der Verkauf an Ferdinand Heine I. Das Kloster bleibt bis zur Enteignung 1945 in Besitz der Familie Heine (Otto Heine). Das Kloster bleibt auf Grund seiner Randlage von den Bombenangriffen in den letzen Kriegstagen 1945 verschont und kann daher als Not- und Fluchtunterkunft für ausgebombte Halberstädter genutzt werden.
Nach Enteignung wird das Klostergut als ‚Volkseigener Betrieb‘ (VEB ) fortgeführt.
Bis 1990 wird die Kirche vermutlich weitgehend als Stall für Schafe und Schweine genutzt, genannt wird auch die Nutzung als Brauhaus (s.u. sachsen-anhalt-wiki.de).
Seit 1992 erfolgen umfangreiche Sicherungsmaßnahmen.
Am 4. September 2001 beginnt des Orgelkunstprojekt des amerikanischen Komponisten John Cage (gest. 1992): ‚Organ 2 / ASLSP‘ (as slow as possible = so langsam, wie möglich). Die eigens für das Orgelstück gebaute Orgel spielt 639 Jahre.
5. Oktober 2013 erfolgt zum 14. mal ein Klangwechsel mit 1500 Ohrenzeugen.

Info:
– John-Cage-Stiftung Halberstadt – aslsp.org
– zur Baugeschichte des Burchardiklosters (sachsen-anhalt-wiki.de)

Lit.: Cornelia Oefelein: Das Nonnenkloster St. Jacobi und seine Tochterklöster im Bistum Halberstadt. Berlin 2004

Wachenheim (RLP), Ludwigskapelle

Bauzeit: vermutl. 1443

Nach Reformation in Besitz der Gemeinde, profaniert und als Scheune genutzt
1689 nach Brand Chor und Keller erhalten
1698 bis 1723 Nutzung der katholischen Gemeinde
1968 wiedereinrichtung als Kapelle
seit den 1980er für Veranstaltungen genutzt

Fundorte: Dehio Rheinland-Pflalz, 1984
Info: die Kapelle auf der Seite des Heimatverein Wachenheim

Rostock, Jakobikirche

Bauzeit: 14. Jahrhundert
Standort: Apostelstraße/ Pädagogienstraße

1942 beschädigt
1947 bei Sprengung des benachbarten Luftschutz-Großbunkers „Blücher“ teilweise Einsturz der 1943 gesicherten Ruine.
1950er Abbruch der Kirchenruine

Fundort: Dehio MV 2000
Info: http://de.wikipedia.org/wiki/Jakobikirche_(Rostock)