Hildesheim, St. Antonius

Bauzeit: 15. Jh.
Standort: Domhof
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

2005 Architektenwettbewerb zur Neugestaltung des Doms sowie des Dom-Museums gewinnt das Architekturbüro schilling-architekten.de
2007 wird durch das Domkapitel Hildesheim der Beschluß zur Profanierung gefaßt.
September 2009 Profanierungsgottesdienst, in der Folgezeit wird das Gotteshaus für Schulgottesdienste des Josephinums sowie Werktagsgottesdienste genutzt.
St. Antonius in Hildesheim ist die 24. Kirche, die seit 2003 im Bistum Hildesheim profaniert wurde.(1)
2015 wird der Dom und die, dann als Dom-Museum umfunktionierte Antoniuskirche wiedereröffnet.(2)

Fundort: Liste der Kirchen in Hildesheim auf Wikipedia.org
Quelle/ Info:
(1) St. Antonius auf bistum-hildesheim.de
(2) Fragen zur Domsanierung auf domsanierung.de
Gotteshaus bekommt Domschatz. Nachricht (16.09.2009) auf bistum-hildesheim.de
Umbaukonzept der Antoniuskirche auf schilling-architekten.de
dommuseum-hildesheim.de

Essen Rüttenscheid, Siechenkapelle

Bauzeit: ca. 1426-1445
Standort: Ruettenscheider Str. 145
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

ursprünglich Kapelle des Siechen- oder Leprosenhauses vor dem Kettwiger Tor.
Seit 1800 dient die Kirche als Pfarrkirche für die Rüttenscheider Gemeinde.
1886-1890 Notkirche für die katholische Gemeinde, mit Fertigstellung der Ludgeruskirche wird die Kapelle schließlich obsolet.
1890ff erfolgt eine profane Nutzung (1), welche möglicherweise bis zur Sanierung in den 1930er Jahren anhält.
1950/1951 Wiederaufbau nach Zerstörung im zweiten Weltkrieg.
In der 2. Hälfte des 20. Jh. bis heute vermutlich ausschließlich sakrale Nutzung.

Info/ Quelle: (1) Siechenkapelle auf wikipedia.org
Fundort: Liste Essener Sakralbauten auf wikipedia.org

Göttingen Holzerode, Hl. Kreuz (St. Crucis)

Bauzeit: 15. Jh.
Standort: 1,5 km sw von Holzerode – Lage siehe auf goo.gl/maps
Architekt:
Konfession: vermutl. katholisch

Mit Ortsgründung im 15. Jh. geht der Bau einer Kirche hervor. Der Ort wird im 16. Jh. bereits wieder aufgegeben und fällt wüst. Heute sind lediglich Reste des Kirchenturms sichtbar.

Info:
Detaillierte Angaben zum Wüstfallen des Ortes Moseborn auf wiki-goettingen.de

Düsseldorf, Kreuzherrenkirche

Bauzeit: 1445
Standort: Ursulinengasse, Ecke Ratinger Straße.

1811 Kloster aufgehoben
1812 Kirche profaniert, Nutzung u.a. als Pferdestall, Munitionsdepot (Montierungsdepot bis 1894): Einbau einer Zwischendecke.
um 1900 Erwägungen zum Umbau zu einer Garnisonskirche
bis 1957 Finanzamt
1958 Rückgabe an das Kölner Erzbistum
1960-1968 Rückbau und Rekonstruktion des Zustands vor dem 19. Jh.
1990 Schulkirche und Aula des St.-Ursula-Gymnasium

Info: St. Ursula Gymnasium

Baden-Baden, Spitalkirche

Bauzeit: 1468-78 (älteste Kirche der Stadt (Vorgängerbau 14. Jh.))

1689 ‚Franzosenbrand‘, nur der Chor, die Umfassungsmauern und die Sakristei bleiben erhalten.
Mitte 18. Jh. Wiederherstellung der Kirche
19. Jh. Auflösung des Spitals, Übernahme durch Bezirksbauamtes.
1843 Friedhof aufgelöst.

1963-1966 Restaurierung und Verkürzung der Kirche um 7 m

heute: Kirche der altkatholisch Gemeinde

Fundort: Dehio BW 1997, 1964
Info: http://www.ak-bad.de/

Wismar, Schwarzes Kloster/ Dominikaner-Klosterkirche

Bauzeit: um 1400

vor 1600 verließ der letzte Mönche das Kloster
1689 Einrichtung eines Waisenhauses im Langhaus, Chor weiterhin gottesdienstlich genutzt
1876 Abbruch des Langhauses und Neubau einer Schule in situ
1878/80 der Chor wurde in den Schulbau der heutigen Goethe-Oberschule einbezogen und zweigeschossig ausgebaut. Die segmentbogigen Fenster im Sockelbereich weisen auf die geschoßeinteilung im inneren hin: über der Turnhalle liegt die Aula.

Fundort: Dehio, MV 2000
Info:
http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzes_Kloster_(Wismar)
http://www.igs-wismar.de/

Rostock, St. Michaeliskirche/ Fraterhaus und Kirche der Brüder vom gemeinsamen Leben

Bauzeit: 1480 (Wohn- und Arbeitsräume und Klosterkappelle unter einem Dach)

16. Jh. mit Reformation Auflösung des Bruderhauses
Nutzung: Unterbringung von Rostocker Studenten; Zeughaus; Wollmagazin; Getreidelager;
1911 Einbau einer Eisenbetonkonstruktion und Nutzung als Umspannwerk
seit 1942 Ruine
1952-56 Wiederherstellung und Einbau einer Zwischendecke im Kirchenraum
Seit 1950er Jahren evangelisch-methodistische Gemeindezentrum sowie
seit 1990er Universitätsbibliothek im Westflügel

Fundort: Dehio, MV 2000
Info: http://de.wikipedia.org/wiki/Michaeliskloster_(Rostock)