Braunschweig, St. Nicolai

Bauzeit: 1710 – 1712
Standort: Friesenstraße
Architekt: Hermann Korb und Graf Damian Hugo von Schönenborn
Konfession: römisch katholisch, erste kath. Kirche seit Reformation

Nach ihrer Zerstörung im Oktober 1944 wird die Kirche abgetragen, die Gemeinde nutzt bis heute die Ägidienkirche, welche seit 1958 im Besitz der Diözese ist.

Info / Quelle:
St. Nicolai auf wikipedia.org

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Cottbus, Schlosskirche

Bauzeit: 1707-1714
Standort: Spremberger Straße
Architekt:
Konfession: französisch-reformierte

Zunächst für die franz.-reformierte Gemeinde erbaut, wird 1714 die Kirche simultan mit der deutsch-reformierten Gemeinde (vorher ein Saal im Schloss) genutzt. Erst mit Union der beiden Gemeinden 1757 wird der Name ‚Schlosskirche‘ üblich.
1970 Nutzung der Kirche als Ökumenisches Gemeindezentrum durch die Stadtmission: offenes Haus, Ausstellungskirche, ‚Andachten für Eilige‘, … (1).
Seit 1986 durchführung von Umweltseminaren, (später Umweltgruppe Cottbus (UGC)).
Nach 1989 offene Kirche für Obdachlose und Nichtsesshafte.
2003 Sanierung der Kirche
Bis in die 2010er Jahre nimmt der Nutzungsbedarf beständig ab.
2014 nach Entwidmung, erfolgt der Verkauf der Kirche an den Landesverband der Jüdischen Gemeinden Brandenburg, (Cottbussergemeinde 1998 gegr.).
2015 am 27. Januar wird die Synagoge Eröffnet.

Quelle/ Info:
– (1)Von der Schlosskirche zur Synagoge auf cottbus.de (14.07.2014)
Synagoge auf juedische-gemeinde-cottbus.de
– Kirche wird Synagoge – Jüdische Gemeinde Cottbus hat ein eigenes Gotteshaus (28.01.2015) auf lr-online.de
Kirchengebäude in Cottbus auf wikipedia.org

Halberstadt, französisch-reformierte Kirche

Bauzeit: 1717-18
Standort: Antoniusstraße
Architekt:
Konfession: französisch-reformiert

1818 erfolgt die Profanierung der Kirche. Infolge der Vereinigung der beiden reformierten Gemeinden war die französische Kirche obsolet geworden.
Die Kirche steht bis zu ihrem Verkauf leer und dient seit 1824 als Warenlager bzw. Magazin.
Seit Zerstörung im Zuge der Bombardierung Halberstadts, dient die Kirche bis heute als Mahnmal zum Gedenken an die verheerende Zerstörung der Stadt. 1967 wird die Ruine nach seinem Entwurf des Halberstädter Künstlers Walter Gemm als Gedenkstätte gestaltet.

Fundort: Dehio, LSA I, 2002
Info:
Franzosenkirche auf halberstadt.de
– u.a. mit Foto harzlife.de
– u.a. Walter Glemm auf roederhof.de

Düsseldorf, Cölestinerinnenklosterkirche

Bauzeit: 1696-1712
Standort: Ratinger Straße 15
Architekt: Matteo Alberti

1805-1812 Umbau der Kirche zum Palais Spinrath (dreistöckiges Wohnhaus); Architekt Adolph von Vagedes
1944ff Zerstörung des Palais, 1950er Fassade in den Baukomplex des ehemaligen Landgerichts integriert.

Info: http://de.wikipedia.org/wiki/Palais_Spinrath