Stuttgart Mitte, anglikanische/ englische Kirche

Bauzeit: 1865-68
Standort: Katharinenplatz 5/ Ecke Olgastraße
Architekt: Heinrich Wagner
Konfession: anglikanisch

Während die Kirche für die anglikanische Gemeinde in Stuttgart errichtet worden war, ist sie seit ihrem Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg im Besitz der alt-katholischen Gemeinde, welche die Kirche der anglikanischen Gemeinde für gottesdienstliche Zwecke zur Verfügung stellt.
Seit mehr als 100 Jahren teilen diese beiden Gemeinden den Gottesdienst in der Kirche, bereits 1909 war den Alt-Katholiken die Nutzung der Kirche erlaubt worden.

Info:
alt-katholisch-stuttgart.de
stcatherines-stuttgart.de
History of St. Cathrines on stcatherines-stuttgart.de
St. Katharina auf goo.gl/maps

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Aachen, Klosterkirche St. Alfons

Bauzeit: 1865
Standort: Lothringerstraße

1945ff Wiederaufbau
Ende 20. Jh. bereits als Veranstaltungsort genutzt, Ausstellungen des Forums Weltkirche
2005 profaniert, Verkauf und Ausbau des Innenraums mit 3700 m² Büroflächen: Zwischendecken in die Seitenschiffe
2008 Einzug der Mieter

Info:
kloster-st-alfons-aachen.de
Glashaus Architekten
Schleiff Denkmalentwicklung

Mönchengladbach-Rheydt, Friedenskirche

Bauzeit: 1864–1866
Standort: Hauptsstraße
Architekt: Maximilian Nohl

1996 Beschluß zum Verkauf der Kirche
1990er das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Rheydt verkauft die Kirche für einen symbolischen Preis von einer Mark an die Kreisbau AG, ein Tochterunternehmen der Stadt Mönchengladbach. Die Kosten des Umbaus und der Sanierung betrugen ca. 5 mio Mark. Der größte Teil der Kosten, 3,6 mio Mark, wurden vom Land NRW getragen. Das Umbaukonzept wurde von Wolfgang Wefers entworfen: Einbau von 18 Wohnungen, Umwandlung des Turm zum Treppenhaus
2001 Einzug der ersten Mieter

Info: zum Umbau der Friedensk. auf der Website der EKIR

Wuppertal Barmen-Gemarke, Immanuelskirche

Bauzeit: 1867 reformierte Kirche (1300 Sitzplätze)
Standort: Sternstraße – von-Eynern-Straße – Normannenstraße
Architekt: Ernst Heinrich Glüer

1934 Co-Verfasser der ‚Barmer theologischen Erklärung‘ der Bekennenden Kirche war Harmannus Obendiek (1894-1954), damals Pfarrer der Immanuelsgemeinde.

1981 Zusammenlegung der reformierten und lutherischen Gemeinden (siehe auch alte Kirche Wupperfeld) sowie Trinitatiskirche. In den Folgejahren Gründung des Trägervereins Immanuelskirche e.V. (bekanntestes Mitglied Johannes Rau)
1983/84 Umbau in einen Veranstaltung- und Konzertsaal (700 Sitzplätze) nach Plänen des Architekten Horst Dieter Lang (Wuppertal). Eröffnung mit der Ausstellung „Barmen 1934 bis 1984“.

Q/ Info:
immanuelskirche.de
Immanuelskirche auf Wikipedia.de