Hannover Misburg, Hl. Herz Jesu

Bauzeit: 1904-05
Standort: Max-Kuhlemann-Straße 13
Architekten: Maximilian Jagielski und Georg Thofehrn
Konfession: römisch katholisch

Nach Gemeindefusion in den Verbund St. Marien Hannover-Ost wurde 2010 die Kirche nach Plänen von Christoph Palmen und Arne Kesten zum Kolumbarium für 1500 Urnen umgebaut. Ausgeführt wurde das Vorhaben durch Thomas Rauck. Es ist das erste Kolumbarium dieser Art im Bistum Hildesheim.

Weiteres Kolumbarium in Hannover: Ev. Nazarethkirche

Info/ Quelle
HL. Herz Jesu auf Rauck.de
– Kolumbarium Hl. Herz-Jesu kolumbarium-hannover.de
St. Marien Hannover-Ost
– Helge Adolphsen: Überlegungen zu den Kolumbarien aus theologischer und architektonischer Sicht. In „kunst und kirche“ 02/2011, S.5-8/ hier zur online pdf

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Dortmund Kley, Herz Jesu Kirche

Bauzeit: 1906-1907
Standort: Engelbertstraße 5
Architekt: Architekten Hermann Wielers
Konfession: römisch katholisch

1988 vermietet die katholische Gemeinde ‚Herz Jesu‘ die Kirche an die serbisch-orthodoxe Gemeinde, diese ist seither dem Hl. Apostel und dem Evangelisten Lukas geweiht.
Seit 1996 ist die serbisch orthodoxe Gemeinde Besitzerin der Kirche.

Quelle/ Info:
Liste von Sakralbauten in Dortmund auf wikipedia.org
– Website der serbisch orthodoxen Gemeinde in Dortmund srpska-crkva-dortmund.de
– Website des Pastoralverbunds Dortmunder Westen – pv-mok.de
Herz Jesu auf der Website des Landschaftsverband Westfalen-Lippe (lwl.org Baudenkmale im Ruhrgebiet)

Dortmund Dorstfeld, Evangelische Kirche

Bauzeit: 1903-05
Standort: Wittener-/ Hoch Straße
Architekt: Arno Eugen Fritsche, Elberfeld
Konfession: evangelisch

2006 Gemeindefusion
2010: div. Umnutzungsideen: Orgelzentrum/-schule; Gastronomie; Jugendkirche; Schau-Depot für ein Museum; Nutzungskooperationen etc
2013 entwidmet

Quelle/ Info:
Elias Gemeinde
Machbarkeitsstudie zur Umnutzung der Ev. Kirche Dorstfeld 2010 auf stadtart.com
derwesten.de:
Evangelische Kirche in Dorstfeld soll entwidmet werden (19.03.2013)
Dortmunds entwidmete Kirchen — und was aus ihnen wurde (20.01.2014)
Lit.: Modellvorhaben Kirchenumnutzungen. Ideen – Konzepte – Verfahren. Sechzehn Beispiele aus Nordrhein-Westfalen. HG: Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. 2010

Bochum, Heilig Kreuz

Bauzeit: um 1900
Standort: Castroper Str. 239
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

2002 Nutzung und Finanzierung durch die kroatische Gemeinde.(1)

siehe auch polnische Gemeinde in der St. Joseph Kirche, Bochum

Info:
– Kroatische Gemeinde Bochum – kroatische-gemeinde-bochum.de
(1) Chronik auf kroatische-gemeinden-bochum-gelsenkirchen.de

Altena, reformierte Kirche

Bauzeit: 1906-1908
Standort: Kirchstraße
Architekt: Schwalfenberg
Konfession: reformiert

1667 Ankauf des Hauses der Schwestern Scharff gegenüber der Burg Holtzbrinck (Kirchstraße 20) durch die reformierte Gemeinde. Umbauten von 1683 und 1724 machten das Gebäude sukzessive auch von außen als Kirche erkennbar. Bis zum Neubau 1907 blieb das Haus Gotteshaus der Gemeinde.

1906 Baubeginn des Neubaus
1907 letzter Gottesdienst im Altbau
2006 Fusion der lutherischen und reformierten Gemeinde zur ‚evangelischen Kirchengemeinde Altena‘.
2008 Nach Schließung der Kirche bleibt ihre zukünftige Nutzung ungeklärt.
Seit 2012 steht die Kirche zum Verkauf. (1)
2014 Zwischennutzung durch den Künstler Antek. (2)

Siehe weitere Kirchen in Altena: Paul-Gerhardt-Kirche am Breitenhagen; Melachthonkirche in Tiergarten; Kirche Vom Frieden Christi; Gemeindezentrum Drescheider Berg

Quelle/ Info:
reformierte Kirche auf Wikipedia
reformierte Kirche auf Glasmalerei-ev.de (Abb: Grundriß+Glasfenster)
Geschichte der reformierten Kirche auf altena.ekvw.de

derwesten.de
– (1) Reformierte Kirche. Kirche sucht nach Alternativen zum Kulturzentrum (28.06.2012)
Künstler Antek lädt zur Vier-Wände-Ausstellung. Auf come-on.de (10.10.14)
– (2) Altena: Entwidmete Reformierte Kirche als Kulturprojekt für Künstler Antek – auf come-on.de (04.06.14)
Reformierte Kirche in Altena. Gutachten zur Folgenutzung von KKW Architekten

Datteln (NRW), Friedenskirche

Bauzeit: 1901, als Betsaal
Standort: Provinzialstraße 14-16
Architekt:
Konfession: evangelisch lutherisch

1985 Kirche wird unter Denkmalschutz gestellt.
2006 Übernahme der Kirche durch den Kirchenkreis Recklinghausen. Umbau zur Schifferkirche.
2007 Wiedereröffnung als ‚Friedenskirche am Schiffshebewerk‘ u.a. für Binnenschifferseelsorge und Veranstaltungen.

Quelle/ Info:
friedenskirche-am-schiffshebewerk.de

Hildesheim Himmelsthür, Anstaltskirche des evangelischen Frauenheims Himmelsthür

Bauzeit: 1902-04, Kirche im Obergeschoss
Standort: Obere Dorfstraße 12
Architekt: Adelbert Hotzen
Konfession: evangelische Anstaltskirche

Im September 1977 wurde in der alten Anstaltskirche der letzte evangelische Gottesdienst gefeiert, es erfolgt die Verlagerung des gesamten Heim nach Hildesheim-Sorsum.
1978 wird die Kirche sowie die angrenzenden Gebäude an die Serbisch-orthodoxe Diözese für Mitteleuropa verkauft. Die Gebäude werden zum Bischofssitz mit Kloster und Begegnungszentrum, Umgestaltung für die orthodoxe Liturgie umgewandelt (Ikonostase und Ikonen)
1979 Weihe der Kirche als ‚Entschlafung der Allheiligen Gottesgebärerin’

Quelle/ Info:
Anstaltskirche auf wikipedia.de
– Website der Orthodoxe Fraternitaet in Deutschland – orthodoxfrat.de

Essen Kupferdreh, St. Josef

Bauzeit: 1902-1904
Standort: Heidbergweg/ Schwermannstraße
Architekt: Heinrich Wassermann
Konfession: römisch katholisch

Im November 2013 wird die Kirche aufgrund von Baufälligkeit profaniert sowie das Inventar an verschiedene Gemeinden verkauft, u.a. die Sandtner-Orgel an St. Konrad in Amberg (Bistum Regensburg).
2014 finden Verhandlungen über den Verkauf der Kirche an die Contilia GmbH statt (1).
Im Winter 2015/16 kommt es zum Abbruch der Kirche.

Fundort: Liste Essener Sakralbauten auf wikipedia.org
Info/ Quelle: (1) „Zukunft der Gemeinde St. Josef“ auf kirche-vor-ort.de

Lit.: Johann Rainer Busch: Geschichte der St. Josef-Kirche. Essen 2017 (80-seitigen Broschüre)