Dortmund Dorstfeld, Evangelische Kirche

Bauzeit: 1903-05
Standort: Wittener-/ Hoch Straße
Architekt: Arno Eugen Fritsche, Elberfeld
Konfession: evangelisch

2006 Gemeindefusion
2010: div. Umnutzungsideen: Orgelzentrum/-schule; Gastronomie; Jugendkirche; Schau-Depot für ein Museum; Nutzungskooperationen etc
2013 entwidmet

Quelle/ Info:
Elias Gemeinde
Machbarkeitsstudie zur Umnutzung der Ev. Kirche Dorstfeld 2010 auf stadtart.com
derwesten.de:
Evangelische Kirche in Dorstfeld soll entwidmet werden (19.03.2013)
Dortmunds entwidmete Kirchen — und was aus ihnen wurde (20.01.2014)
Lit.: Modellvorhaben Kirchenumnutzungen. Ideen – Konzepte – Verfahren. Sechzehn Beispiele aus Nordrhein-Westfalen. HG: Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. 2010

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Nörten-Hardenberg-Angerstein (LK Northeim), Zur göttlichen Vorsehung

Bauzeit: 1965-67
Standort: Plesseblick 25
Architekt: Tippkemper (Oelde)
Konfession: römisch katholisch

1963 beginnt der Bau der Siedlung Neu-Böseckendorf am Rand von Angerstein für die Bewohner aus Böseckendorf, von wo sich 1961 die größte Massenflucht über die innerdeutsche Grenze ereignet hatte.(1)
2003 erfolgt die Profanierung der Kirche, sowie ihre Übertragung an die Jugendinitiative Angerstein e.V (JiA), seither Nutzung als Jugendkulturzentrum u.a. für Kurse, Ausstellungen, Konzerte, Theateraufführungen sowie für private Zwecke mietbar.

Fundort: Liste der profanierten Kirchen im Bistum Hildesheim auf wikipedia.org
Info/ Quelle:
Zur göttlichen Vorsehung auf wikipedia.org
– Website: Jugendinitiative Angerstein
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(1) Böseckendorf – Die Nacht, in der ein Dorf verschwand. auf wikipedia.org

Hildesheim, Jakobikirche

Bauzeit: 1503-14
Standort: Jakobikirchgasse
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

seit 1542 evangelisch lutherisch
Seit 2011 leerstehend. Die Kirche diente zeitweilig als sogenannte Citykirche als Konzert- und Ausstellungskirche.
2014 Planungen zur Eröffnung der Kirche als Literaturhaus sind für das 500. Refirmationsjubiläum im Gange.(*) Das Projekt soll aus Mitteln des Fonds ‚Kulturarbeit in Kirchen – Kulturkirchen unter dem Dach der Hanns-Lilje-Stiftung‘ (kultur-kirche.de) finanziert werden (*)

Quelle/ Info:
– (1) Neu-Turm erst zu 500 Jahre Luther. Artikel am 25.07.2014 auf hildesheimer-allgemeine.de
landeskirche-hannovers.de
hanns-lilje-stiftung.de

Nürnberg, St. Katharinen

Bauzeit: 1297 (geweiht)
Standort: Am Katharinenkloster 6
Architekt:
Konfession: römisch katholisch (Dominikanerinnen)

1596 wird das Kloster nach Erlöschen der Klostergemeinschaft aufgelöst.
Bis 1620 dienen die Klostergebäuede als Versammlungsraum für die Nürnberger Meistersinger, welche seitdem bis 1778 auch die Klosterkirche selbst nutzen. Das KLoster stand noch einmal in den Revolutionstagen von 1848, als politischer Versammlungsort im Fokus und diente auch immer wieder kulturellen Zwecken, wie Ausstellungen: Nicht nur finden ab 1887 wieder regelmäßig Musikveranstaltungen ihn der Kirche statt, 1938/39 kommt es auf Weisung Hitlers auch zur Präsentation der Reichsinsignien.
Bis Kirche und Kloster schließlich bei einem Luftangriff völlig Zerstört werden, und erst mit dem ersten Open-Air-Konzert 1969 die Ruine wieder in den Fokus der Öffentlichkeit gerät.
1970/71 erfolgt schließlich die Sicherung des Gebäudes für eine dauerhafte Nutzung als Konzertstätte.

Info/ Quelle:
St. Katharina auf wikipedia.de
‚Kultur in der Katharinenruine‘ auf altstadt-sued.de

Cuxhaven-Lüdingworth, Liebfrauen

Bauzeit: 1928 in einer ehem. Schule eingerichtet
Standort: Liebfrauentrift 2
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

Die Kapelle ist seit den 1960er Jahren in Betrieb. Um 1990 findet die Profanierung statt.
1995 erfolgt der Verkauf des Gebäudes an die Stadt Cuxhaven, danach kommt es zur Übernahme der Kapelle durch den Geschichts- und Heimatverein Lüdingworth von 1988 e.V. Das heute sogenannten Worth-Huus wird als Ausstellungs- und Arbeitsgebäude des Vereins genutzt.

Info/ Quelle:
Liebfrauen auf wikipedia.org
– Foto: Worth-Huus (2009) auf cuxpedia.de

Halberstadt, Martinikirche

Bauzeit: um 1300
Standort: Martiniplan
Architekt:
Konfession: evangelisch lutherisch

Seit Bau der Doppelturmanlage, ist diese im Besitz der Stadt und diente ihr als Wachturmanlage. Noch heute städtisches Eigentum, werden die Türme heute von der Kirchengemeinde unter dem Namen ‚Westwerk Jugendkirche‘ genutzt.
Die berühmte Barockorgel der Kirche wurde in den 1590er Jahren ursprünglich für die Schlosskapelle des Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel in Gröningen (12km nö von Halberstadt) gebaut, 1770 kam Sie nach Schenkung durch Friedrich II. in die Martinikirche (das Schloß war bereits stark verfallen). Die Orgel galt unter Zeitgenossen als Weltwunder der Orgelbaukunst. Die heute in der Kirche stattfindenden Konzerte werden nicht auf der Beckorgel gespielt, da diese sich in einem desolaten Zustand befindet (Q: praetorius-beckorgel.de)
1989 wird die Kirche auch als Versammlungsraum des ‚Neuen Forums‘ genutzt.
Als Wahrzeichen der Stadt, steht die Kirche neben Gottesdiensten in Mehrfachnutzung für Konzerte, Theater und Ausstellungen zur Verfügung.
Nachwievor gibt es Bemühungen die Beckorgel zu Sanieren sowie neue Nutzungskonzepte zu für die Kirche zu entwickeln.

Info:
Martinikirche auf Wikipedia
Martinikirche auf ev-kirche-halberstadt.de
praetorius-beckorgel.de

Hörnum auf Sylt, St. Josef

Bauzeit: 1962
Standort: Rantumer Str. 33

2008 profaniert, teilw. Nutzung als Raum der Stille
2011 möglw. Nutzung als Ausstellungsraum des Nationalparkzentrums ‚Schutzstation Wattenmeer‘

Quelle: shz.de SYLTER RUNDSCHAU, Artikel: Wenn Krebse in die Kirche gehen: St.-Josef wird Ausstellungsraum (22. Juli 2011)