Warendorf Vohren, St. Johannes der Täufer / Affhüppenkapelle

Bauzeit: vor 1854-56
Standort: Gerbauletweg
Architekt: Emil von Manger, Diözesanbaumeister in Münster
Konfession: römisch katholisch

Seit den 1950er Jahren wird die Kirche auf dem ehemaligen Gutshof zu Affhüppen nicht mehr Gottesdienstlich genutzt.
1967 geht die Kirche als Schenkung durch das Bistum Münster (100 Jahre Eigentümer) an die Kirchengemeinde St. Laurentius
Heute als Depot (Lapidarium/ Kunstlager) genutzt.

Quelle/ Info:
St. Johannes der Täufer auf wikipedia.org

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Münster, Apostelkirche

Bauzeit: 13. Jh. (got. Hallenkirche: ältester Bau dieses Typs in Westfalen)
Standort: An der Apostelkirche
Architekt:
Konfession: römisch katholisch, Minoriten

Mit Säkularisierung 1803 des Klosters wird die Anlage zur preußischen Kaserne umgebaut. Eine eingezogene Trennwand separiert den Chor vom Hauptraum ab, zudem wird im Chor mit einbau von Zwischendecken Wohnraum geschaffen.
1806-13 während der napoleonischen Zeit Münsters erfolgt die gänzliche Nutzung der Kirche als Lagerraum.
1822 kommt es zur Sanierung bzw. Wiederherstellung der Kirche durch Karl Friedrich Schinkel für die gottesdienstliche Nutzung als Garnisonskirche.
1840 übernimmt schließlich die evangelische Zivilgemeinde die Kirche, welche diese bis heute nutzt. Auch Militärgottesdienste finden nachwievor dort statt.

Quelle/ Info:
– Detaillreiche Beschreibung zur Geschichte der Apostelkirche auf apostelkirchengemeinde-muenster.de

Münster, Dominikanerkirche

Bauzeit: 1725 (Weihe)
Standort: Salzstraße
Architekt: Lambert Friedrich von Corfey
Konfession: römisch katholisch, Dominikaner

1811 nach Profanisierung der Kirche erfolgt die Übernahme der Kirche durch den Reichsfiskus.
1826-1880 militärische Nutzung als Landwehrmontierungsdepot.
1881 Übernahme der Kirche durch die Stadt Münster.
1889 die Kirche wird als ‚Kirche zum Heiligen Joseph‘ wieder gottesdienstlich genutzt und war Schulkirche für das Realgymnasium.
1945 partielle Zerstörung
1960-74 Finanziert das Land NRW des Wiederaufbau der Kirche. Mit Fertigstellung wird diese von der Stadt an die Universität zur Nutzung übergeben.
2007 Rückgabe der Kirche an die Stadt, mit Beibehaltung der gottesdienstlichen Nutzung durch die kath. Fakultät.
2014 Erwägungen zum Verkauf der Kirche.
2015 ein Bürgerantrag fordert die Nutzung der Kirche als interkulturelles und interreligiöses Zentrum.

siehe auch: Clemenskirche in Münster

Quelle/ Info:
Lit.: Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen. Bd. 41. Die Stadt Münster, Bd. 6: Die Kirchen und Kapellen der Stadt ausser dem Dom Geisberg, Max. – Münster (1941)
Web:
Dominikanerkirche Münster auf wikipedia
Dominikanerkirche auf uni-muenster.de
muensterschezeitung.de :
> Dominikanerkirche an der Salzstraße Ratsmehrheit will Gotteshaus verkaufen (29.11.2014)
> Geschichte der Dominikanerkirche Gotteshaus war 70 Jahre eine Werkstatt (14.12.2014)
> Dominikanerkirche Stadtdirektor führt Öffentlichkeit hinter die Fichte (28.12.2014)
> Bürgerantrag fordert interkulturelles und interreligiöses Zentrum Treffpunkt Dominikanerkirche (05.01.2015)

Rostock, St. Michaeliskirche/ Fraterhaus und Kirche der Brüder vom gemeinsamen Leben

Bauzeit: 1480 (Wohn- und Arbeitsräume und Klosterkappelle unter einem Dach)

16. Jh. mit Reformation Auflösung des Bruderhauses
Nutzung: Unterbringung von Rostocker Studenten; Zeughaus; Wollmagazin; Getreidelager;
1911 Einbau einer Eisenbetonkonstruktion und Nutzung als Umspannwerk
seit 1942 Ruine
1952-56 Wiederherstellung und Einbau einer Zwischendecke im Kirchenraum
Seit 1950er Jahren evangelisch-methodistische Gemeindezentrum sowie
seit 1990er Universitätsbibliothek im Westflügel

Fundort: Dehio, MV 2000
Info: http://de.wikipedia.org/wiki/Michaeliskloster_(Rostock)