Limburg, St.-Johannes-Kapelle

Bauzeit: 1322/24
Standort:
Architekt:
Konfession: katholisch (Zisterzienser)

1802 dient die Kapelle zunächst als Salzmagazin und Getreidespeicher, ab 1822 als Lager für Selterswasser.
Ab 1831 wird der evangelisch-unierten Gemeinde die Kapelle überlassen, bis zu ihrem Umzug in den Neubau von 1867. Nutzungsnachfolgerin ist die jüdische Gemeinde, welche die Kapelle als Synagoge nutzt.
Seit 1903 richtet das Landratsamt ein Aktenlager in der Kapelle ein.
Ab 1948 findet, mit Einzug der Altlutheraner, wieder Gottesdienst in ihr statt.
2002 kaufen die Selbständigen Evangelisch-Lutherischen St. Johannes-Gemeinde (SELK) die Kapelle, von der Sie bis heute genutzt wird.

Fundort:
St.-Johannes-Kapelle auf Wikipedia

Info:
selk-limburg.de
– Lageplan und Fotos der Kapelle auf denkxweb.denkmalpflege-hessen.de

Worms, Andreaskirche

Bauzeit: 1180-1200

1802 Andreasstift Säkularisiert
Nutzung als: Kaserne, Getreidelager, Fruchthalle, Feuerwehr, Unterbringung städtischer Leichenwagen
1927-/29 Restaurierung (Finanzierung durch Freiherr Maximilian von Heyl mit 200.000 Goldmark ermöglicht (FN*))
1930 als Museum eröffnet (vorher städtisches Museum im Paulusstift )

Fundort: Kriegsschicksale 1988; Spille, Irene 1992

_____________________
FN* http://de.wikipedia.org/wiki/Andreasstift_(Worms)