Köln Gremberghovn, Heilig Geist Kirche

Bauzeit: 1925
Standort: Frankenstraße
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

2004 an die serbisch orthodoxe Gemeinde verkauft, firmiert die Kirche heute unter dem Titel „Zur Erhöhung des kostbaren Kreuzes“.

Info/ Quelle
Kirche erwähnt unter Gremberghoven wikipedia.org.

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Köln Niehl, St. Christophorus

Bauzeit: 1954–59
Standort: Allensteiner Straße 5
Architekt: Rudolf Schwarz
Konfession: römisch katholisch
Bemerkung: Kölner Architekturpreis 1967

seit 1989 an die Armenische Kirche verpachtet

Info/ Quelle
armenische-kirche.de
Fotos auf bilderbuch-koeln.de

Köln Deutz, Alt St. Heribert

Bauzeit: 11. Jh. /17 Jh. (fünfte Kirche am Standort)
Standort: Urbanstraße
Architekt:
Konfession: römisch katholisch, Benediktinerabtei

Nach Säkularisierung des Klosters 1803 wurde die Klosterkirche zur Deutzer Pfarrkirche. Die alte Pfarrkirche St. Urban (9.Jh.) war seit der Flut 1784 stark baufällig geworden, so daß 1804 die Übernahme der nachbarschaftlich gelegenen, inzwischen leerstehenden Klosterkirche auf der Hand lag. St. Urban wurde kurze Zeit später abgebrochen.
Mit Bau der neuen St. Heribert Kirche („Düxer Dom“) 1896 hatte schließlich auch die alte Pfarrkirche ausgedient. Die alte Kirche, inzwischen im Besitz der Fürsten von Nassau Usingen, war bis 1919 Garnisonskirche der rheinischen Kürassiere und wurde noch vor Ausbruch des ersten Weltkrieges instandgesetzt. Seit 1930 dienten Abteigebäude und Kirche schließlich als Depot für die Sammlung des Schnütgen Museums.
Im zweiten Weltkrieg zerstört, wurde die Kirche von 1956-1977 wieder aufgebaut.
1994 zog die griechisch-orthodoxen Gemeinde Kölns in die Kirche ein, welche vorher in der Ursulinenkirche zu hause war.

Info/ Quelle
Alt St.-Heribert auf wikipedia.org
Gemeinde Neu St. Heribert auf kirche-deutz-poll.de
Griechisch Orthodoxe Gemeinde auf orthodoxie-koeln.de
Abbildung alt St. Heribert auf klamax.de

Lit.:
Colonia Romanica. Jahrbuch des Fördervereins Romanische Kirchen Köln e.V. Bd 13, Köln 1998, darin:
– Lucia Hagensorf-Nußbaum: Zur Baugeschichte von Alt St. Heribert in Deutz, S. 55
– Josef Rüenauver: Nutzung und Umnutzung katholischer Kirchen am Beispiel von Alt St. Heribert, S. 182-187

Köln, Antoniter Kirche

Bauzeit: 1350-1370/78
Standort: Schildergasse
Architekt:
Konfession: römisch katholisch, Antoniter-Orden
Besonderheit: „Der Schwebende“ von Ernst Barlach

Mit Auflösung des Klosters 1794 und mit der Option durch die Fanzosen, eine der ehemaligen katholischen Klosterkirchen zu übernehmen, entschieden sich die Protestanten für die Antoniterkirche. Auch nach der preußischen Kirchenunion 1817 wurde die Kirche simultan von reformierten und lutherische Gläubigen genutzt. Bis heute werden nachwievor auch unierte Gottesdienste angeboten.
1802−1805 erfolgte ihr Umbau unter der Leitung von Ferdinand Franz Wallraf, insbesondere der Einbau von Emporen sowie die Einrichtung eines Kanzelaltars.
Die Kirche fungiert heute als sog. City-Kirche (AntoniterCityKirche.de).

Info/ Quelle:
Antoniterkirche auf wikipedia.org

Wolfsburg, St. Joseph

Bauzeit: 1956-57
Standort: Oppelner Straße 21
Architekt: Peter Koller
Konfession: römisch katholisch

2006 Dekanat Wolfsburg-Helmsted (zuvor Dekanat Wolfsburg)
2010 im Jahr ihrer Auflösung, gehört die St. Joseph Gemeinde bereits zur Pfarrei St. Christophorus
2015 erfolgt die Profanierung sowie der Verkauf der Kirche an die evangelische „ChristusBrüderGemeinde“.
2016 Soll die Kirche wiedereröffnet werden.

Siehe weitere Profanierungen im Dekanat Wolsburg Helmsted: St. Maria Goretti (Meinersen) und Heilige Familie (Büddenstedt)

Info/ Quelle:
St. Joseph in Wolfsburg auf wikipedia.org

Dortmund Kley, Herz Jesu Kirche

Bauzeit: 1906-1907
Standort: Engelbertstraße 5
Architekt: Architekten Hermann Wielers
Konfession: römisch katholisch

1988 vermietet die katholische Gemeinde ‚Herz Jesu‘ die Kirche an die serbisch-orthodoxe Gemeinde, diese ist seither dem Hl. Apostel und dem Evangelisten Lukas geweiht.
Seit 1996 ist die serbisch orthodoxe Gemeinde Besitzerin der Kirche.

Quelle/ Info:
Liste von Sakralbauten in Dortmund auf wikipedia.org
– Website der serbisch orthodoxen Gemeinde in Dortmund srpska-crkva-dortmund.de
– Website des Pastoralverbunds Dortmunder Westen – pv-mok.de
Herz Jesu auf der Website des Landschaftsverband Westfalen-Lippe (lwl.org Baudenkmale im Ruhrgebiet)

Dortmund, St. Petri

Bauzeit: 1950er
Standort: Luisenstraße 17
Architekt:
Konfession: evangelisch

Als Ersatz für die im Krieg zerstörte St. Petrikirche wird in den 1950er Jahren eine Notkirche für die Gemeinde errichtet. Nach Beendigung der Wiederherstellungsarbeiten (1954-1966) von St. Petri dient die Notkirche seit 1969 der griechisch orthodoxe Gemeinde als ‚Kirche der Heiligen Apostel‘. Die evangelische Gemeinde ist nach wie vor Besitzerin der Kirche.

Quelle/ Info:
hl. Apostel auf wikipedia.org

Bochum Hamme, Hl. Dreifaltigkeit

Bauzeit: 1925-1926
Standort: Feldsieper Straße 127
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

vor 2008 Gemeindefusion mit den Gemeinden Herz-Jesu Hordel und St. Nikolaus von Flüe – letztere ist heute Filialkirche der Pfarrei St. Peter und Paul.
17. August 2008 wird die Dreifaltigkeitskirche außer Dienst gestellt und geschlossen.
2008ff an die russisch-orthodoxen Gemeinde vermietet, die Kirche ist seither dem Heiligen Georg geweiht.

siehe auch: Erlöser Epiphanienkirche Hamme

Quelle/ Info:
Hl. Dreifaltigkeit im Dekanat Bochum und Wattenscheid auf kathpedia.com
Foto Hl. Dreifaltigkeit auf panoramio.com