Hildesheim, Jakobikirche

Bauzeit: 1503-14
Standort: Jakobikirchgasse
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

seit 1542 evangelisch lutherisch
Seit 2011 leerstehend. Die Kirche diente zeitweilig als sogenannte Citykirche als Konzert- und Ausstellungskirche.
2014 Planungen zur Eröffnung der Kirche als Literaturhaus sind für das 500. Refirmationsjubiläum im Gange.(*) Das Projekt soll aus Mitteln des Fonds ‚Kulturarbeit in Kirchen – Kulturkirchen unter dem Dach der Hanns-Lilje-Stiftung‘ (kultur-kirche.de) finanziert werden (*)

Quelle/ Info:
– (1) Neu-Turm erst zu 500 Jahre Luther. Artikel am 25.07.2014 auf hildesheimer-allgemeine.de
landeskirche-hannovers.de
hanns-lilje-stiftung.de

Essen, St. Engelbert

Bauzeit: 1934-37
Standort: Fischerstr. 2-4
Architekt: Dominicus Böhm
konfession: römisch katholisch

Seit 2007 ist die Kirche ungenutzt.
Im Januar 2008 wird die Kirche profaniert.
2011: Nach Umbau im Innenbereich nutzt und unterhält der Verein ‚ChorForum Essen‘ die Kirche, neben Chorveranstaltungen steht sie ebenfalls für Ausstellungen zur Verfügung.

Info/Quellen:
– Website des Chorforum Essen chorforum-essen.de
St. Engelbert auf chorforum-essen.de
St. Engelbert auf wikipedia.org

Bad Dürkheim (RLP), Burgkirche

Bauzeit: 1726-29, Turm 1750er
Standort: Gaustraße 19
Architekt:
Konfession: originär katholisch, seit 1725 reformiert

1953 – 1956 Wiederaufbau des Saalbaus, Umnutzung zum Gemeindezentrum: Unterteilung des Saals in zwei Geschosse, EG Gemeinderäume, OG Gemeindesaal.
Die Burgkirche ist der zentrale Veranstaltungsort des Kunstvereins Bad Dürkheim für Ausstellungen und Vorträge.

Info: Kunstverein Bad Dürkheim

Langerwehe, Alte Kirche St. Martin

Bauzeit: 1485

1906 Fertigstellung der Neuen Kirche (Architekt Theodor Kremer), 1907 Umverlegung des Inventar in die neue Kirche
1923-1935 „Verein zur Erhaltung der Alten Kirche auf dem
Rymelsberg“ (VEAK)
1957 neuer Verein zur Erhaltung der Alten Kirche
Nutzung heute: Traukirche, Begräbnissfeiern, in unregelmäßigen Abständen Konzerte, Ausstellungen und andere Veranstaltungen

Ludwigsburg, luth. Garnisonskirche/ Friedenskirche


Bauzeit: 1900-03 (Ersatzbau für ev. Garnisonskirche am östl. Marktplatz) größte Garnison in Südwestdeutschland
Architekt Friedrich von Thiersch (1852-1921) München

1920 erfolgte die Auflösung der Garnisonsgemeinde; Simultannutzung der Kirche durch Militär- und Zivilgemeinde.
1945-1978 auch Nutzung durch katholische Gottesdienste
seit 1947 als Friedenskirche bezeichnet.
1966 Bund verkauft die Kirche an die evangelische Gesamtkirchengemeinde Ludwigsburg.
1975 bis 1978 von der griechisch-orthodoxen Gemeinde genutzt
1987 – 1993 grundlegende Renovierung.
1990er Kirche wird für Doppelnutzung eingerichtet – Museum und Gemeindekirche zugleich! Auf und unter den Emporen, mit einer Fläche von 800 qm wird im Juni 1994 das Museum mit der Ausstellung ?Zwischen Kanzel und Kehrwoche? eröffnet. Bewußt wurde hier eine bauliche Trennung zwischen Ausstellungs- und Gottesdienstraum vermieden, da keine ?leblose Musealisierung? verwirklicht werden sollte (?Das Prinzip Offenheit liegt auch der Museumskonzeption zu grunde… . ? ). In Wechselausstellungen soll der Schwerpunkt der Präsentationen ?die württembergische Landeskirche in ihrer geschichtlichen Gewordenheit und deren integrale Funktion im politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Leben des Landes? bilden. Bereits ein Jahr nach Eröffnung ist von ?knapper werdenden Finanzmitteln? die Rede. So nimmt nicht Wunder, daß es nur nach wenig mehr als 10 Jahren, auf Grund von Einsparungen von seiten der Landeskirche im März 2006 zur Schließung des Museums kommt.

‚Abschied. Das Landeskirchliche Museunm verabschiedet sich von seinem Publikum. Ende März 2006 wurde das Haus aufgrund landeskirchlicher Sparmaßnahmen geschlossen. Die umfangreiche und wertvolle Sammlung des Museums bleibt erhalten.‘ (http://www.meinekirche.de/0819.php)

Inzwischen wird die Kirche neben Gottesdiensten wieder als Ort der Kultur, für Konzerte und wechselnden Ausstellungen genutzt. Die Kirche fungiert im Winter für einige Wochen als sogenannte „Vesperkirche Ludwigsburg“.

Info:
http://www.friedenskirche-lb.de/
http://www.vesperkirche-ludwigsburg.de/ siehe auch http://www.vesperkirche.de/ in Stuttgart
http://www.denkmalschutz.de/3399.html
Zeitschr.: Ludwigsburger Garnisonskirche als Museum. In: Ev. Kommentare (Zeitzeichen), j. 28, 1995, Nr. 7, S. 429

Anklam, Nikolaikirche

Nikolaikirche in Anklam

Bauzeit: 1230 – 14. Jh./ 1500
1945 Ruine
1990er Gründung Förderkreis Nikolaikirche Anklam/Vorpommern e.V.
1995-96 Notdach
1990er ff. Restaurierung durch Städtebauförderung, Denkmalpflege, städtischen Zuschüssen und Spenden finanziert
2004 Hansestadt Anklam im Rahmen eines Erbbaupachtvertrages verantwortl. für das Gebäude
2007 Planungen für einen umfassenden Wiederaufbau
2010 Wiederaufbau des Daches über dem Kirchenschiff finanziert durch Konjunkturpaket der Bundesregierung.

Derzeitige Nutzung: Ausstellung, Besichtigung
Info: Idee zur Umgestaltung der Nikolaikirche zum Ikarion: http://www.lilienthal-museum.de/olma/documents/ikarion.pdf

Besonderheit: Taufkirche von Otto Lilienthal