St. Gallen (CH), St. Leonhard

Bauzeit: 1887
Standort: Burgstrasse 8 – https://goo.gl/maps/jeYvi9iWVVT2
Architekt: Johannes Vollmer
Konfession: evangelisch

1995 erfolgt die Schließung der Kirche.
1997 beginnt das ökumenische Projekt ‚Offene Kirche St. Leonhard‘.
2004 Verkauf an den Architekten Giovanni Cerfeda (Winterthur). Eines der ersten Gotteshäuser der Schweiz, die an eine Privatperson verkauft wurden, seither ist die Kirche ungenutzt. Pläne von Seiten des Architekten zur Einrichtung eines Event- und Kulturzentrum wurden bis heute nicht umgesetzt, bzw. von offizieller Seite abgelehnt.
2017 Auf dem zweiten Schweizer Kirchenbautag im August wird die Handhabung im Falle St. Leonhards in die Kritik genommen. (1)

Info / Quellen:
– (1) St. Leonhardskirche ist ein unrühmliches Beispiel (21.09.2017) tagblatt.ch
Fotos von St Leonhard auf memoria.sg
St. Leonhard auf wikipedia.org
Webseite des Schweizer Kirchenbautags

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Selters (Taunus), alte Kirche

Bauzeit: 1717-19
Standort: Alois-Born-Str. 22
Architekt:
Konfession: katholisch

Mit Neubau eines Nachfolgebaus 1908-9 wird die ‚alte Kirche‘ osolet.
1982 ist im Dehio Hessen ‚jetzt ungenutzt und verwahrlost‘, zeitweilig existieren auch, wie auf der Webseite des hessischen Denkmalpflege zu lesen, Pläne, die Kirche als Museum zu nutzen.
1990 wird die Kirche vermutlich nach Jahrzehnte langem Leerstand sowie Vernachlässigung saniert und zu einem Kultur- und Veranstaltungszentrum ‚alte Kirche‘ umgewandelt.

Fundort: Dehio: Hessen, 1982
Info: alte Kirche auf wikipedia.de
Quelle: zur Museumsnutzung siehe denkxweb.denkmalpflege-hessen.de

Wuppertal Barmen-Gemarke, Immanuelskirche

Bauzeit: 1867 reformierte Kirche (1300 Sitzplätze)
Standort: Sternstraße – von-Eynern-Straße – Normannenstraße
Architekt: Ernst Heinrich Glüer

1934 Co-Verfasser der ‚Barmer theologischen Erklärung‘ der Bekennenden Kirche war Harmannus Obendiek (1894-1954), damals Pfarrer der Immanuelsgemeinde.

1981 Zusammenlegung der reformierten und lutherischen Gemeinden (siehe auch alte Kirche Wupperfeld) sowie Trinitatiskirche. In den Folgejahren Gründung des Trägervereins Immanuelskirche e.V. (bekanntestes Mitglied Johannes Rau)
1983/84 Umbau in einen Veranstaltung- und Konzertsaal (700 Sitzplätze) nach Plänen des Architekten Horst Dieter Lang (Wuppertal). Eröffnung mit der Ausstellung „Barmen 1934 bis 1984“.

Q/ Info:
immanuelskirche.de
Immanuelskirche auf Wikipedia.de

Duisburg, Liebfrauenkirche

Bauzeit: 1958 (Ersatz für kriegszerstörte Kirche von 1896)
Standort: Landfermannstraße 3
Architekt: Toni Hermanns

2003 Schließung
2011 Übertragung an die Stiftung Brennender Dornbusch (2007 gegr.)
2012 Planungen zum Umbau in Veranstaltungs- und Kulturzentrum im Zeichen des interreligiösen Dialogs; 886.000 Euro Fördermittel durch das Land NRW, 750 000 Euro Bistum Essen; Zustiftung von 1,75 Mio durch Unternehmer Wilhelm Fasel (†); Umbau durch Hannes Hermanns

Info: http://de.wikipedia.org/wiki/Liebfrauenkirche_(Duisburg)
http://www.derwesten.de