Düsseldorf, St. Andreas

Bauzeit: 1622
Standort: Hunsrückenstraße
Architekt:
Konfession: römisch katholisch, Jesuiten

1761, während der französischen Belagerung wurde die Kirche kurze Zeit als Lazarett genutzt.
Seit Aufhebubg des Jesuitenordens 1773 fielen dessen Güter an den jülich-bergischen Fiskus. Bis heute im städtischen Besitz, ist die Kirche seit 1973 Standort der Dominikaner, welche aus dem, ein Jahr vorher abgerissenen Dominikanerkloster an der Herzogstraße ausgeopgen waren.
Seit 2005 bilden St. Andreas und St. Lambertus eine innerstädtische Gemeinde.

Quelle/ Info
St. Andreas auf wikipedia.org

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Köln, Kartäuserkirche

Bauzeit: Mitte 14. Jh. – 1394
Standort: Kartäusergasse
Architekt:
Konfession: römisch katholisch, Kartäuser

Mit Säkularisierung des Kloster 1794 wird die Kirche profaniert und zum Lagerraum des französischen Militärlazaretts umfunktioniert. Seit Übernahme des preußischen Militärfiskus 1815 bleibt diese Funktion bis 1923 erhalten, bis die Kirche sowie Teile des ehemaligen Klosters in den Besitz der Evangelischen Gemeinde Köln als Ersatz für die Pantaleonskirche übergeben.

Info/ Quelle:
Kartäuserkirche auf wikipedia.org

Marxzell (LK Karlsruhe), Kloster Frauenalb

Bauzeit: 1404-06 / Neubau 1705-55
Standort: Klosterstraße 13
Architekt: Peter Thumb auf wikipedia.org
Konfession: Römisch katholisch, Benediktinnerinnen

1803 Aufhebung des Kloster
1813–15 Militärlazarett
1819 werden die Gebäude an wechselnde private Unternehmer versteigert. Mehrmalige Feuerausbrüche während der Fabriknutzungen (1835, 1844, 1848, 1853), hinterließen die heutige Ruine.
1960 Gründung „Stiftung Frauenalb“, diese erwirbt die Gebäudereste zum ihrem Erhalt.

Quelle/ Info:
Klosterruine-Frauenalb.landkreis-karlsruhe.de
Frauenalb auf wikipedia.org
Rundgang durch die Ruine des Klosters Frauenalb auf youtube.com

Halberstadt, Paulskirche

Bauzeit: 13. Jh.
Standort: Paulsplan
Architekt:
Konfession: römisch katholisch, Augustiner Chorherrenstrift

Im 17. Jahrhundert wird das Gotteshaus zur Simultankirche für die protestantisch und katholische Gemeinde.
Mit Aufhebung des Stiftes 1812 erfolgt die annähernd hundertjährige Nutzung als Proviantmagazin für die Garnison sowie als Lazarett.
Nach einer umfassenden Sanierung 1908 steht die Kirche wieder für gottesdienstliche Nutzung zur Verfügung.
Infolge eines Bombenangriffs im zweiten Weltkrieg und ihrer Zerstörung kommt es 1969 zum Abbruch der bisdahin übriggebliebenen Ruine.

Info:
Paulskirche auf halberstadt.de
– Foto der Ruine – Paulskirche auf strassenkatalog.de

Rostock, St. Katharinenkirche

Bauzeit 13.-14. Jh.

1534 Auflösung des Klosters
1624 Einrichtung eines Waisenhauses
1677 bei Stadtbrand Kirche bis auf den Chor fast vollständig zerstört
Ende 17. Jh. Bereits als Speicher ausgebaut
1806/07 Lazarett während französischer Besetzung
1825 zum St. Katharinenstift umgebaut – bis ins Dach mit vier Wohn- u. drei Speichergeschossen ausgebaut. Polygonaler Chorschluß im Osten bleibt sichtbar.
bis 1990 als Altenheim genutzt
1995 Umbau durch Architekturbüro Braun & Voigt, Frankfurt/Main
1998 Eröffnung der Hochschule für Musik und Theater

Fundort: Dehio, MV 2000
Info: http://www.hmt-rostock.de/
Foto: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/ec/Rostock_HMT3.jpg

Lübeck, Katharinenkirche

Bauzeit: 14. Jh. Franziskanerkirche

1531 Einrichtung einer Lateinschule dem Katharineum zu Lübeck, Kirche für Schulgottesdienste genutzt.
1806ff Kirche profaniert und als Pferdestall und Lazarett genutzt.
seit 1841 erste Sammlung mittelalterlicher Bildwerke im Hochchor
1848 ‚Sammlung Lübeckischer Kunstalterthümer‘ (ab 1915 Grundstock für die Abteilung Sakrale Kunst des Mittelalters im St.-Annen-Museum)
19. Jh. Kirchenschiff als Messen, Ausstellungen und Konzerte genutzt.
1926 Ausstellung: Lübeckische Kunst außerhalb Lübecks
1945 nach Wiederherstellung kurzzeitige gottesdienstliche Nutzung, zahlreiche kirchenmusikalische Aufführungen, bis heute auch Feiern und Musikveranst. durch Katharineum.
2. Hl. 20. Jh. Nutzung der Seitenkapelle im Unterchor durch die russisch-orthodoxe Gemeinde, bis heute als ‚Kirche des seligen Prokop‘ auch die griechisch-orthodoxe Gemeinde nutzte bes. Unterchor über viele Jahre.
Seit ca. 1980 Kirche verwaltet vom Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Hansestadt Lübeck
Seit 1980ern bis 2009 Nutzung durch Priesterbruderschaft, (Nutzungsvertrag 2009 durch die Stadt gekündigt)
seit 2006 Administration durch die Kulturstiftung Hansestadt Lübeck.
Heute Kulturkirche.

Info:
http://de.wikipedia.org/wiki/Katharinenkirche_(Lübeck)

Beilstein (Heilbronn), Magdalenenkirche

Bauzeit: spätromanisch
Standort:
Architekt:
Konfession:katholisch

1803 profaniert, Nutzung als Lazarett, Heuboden, Abstellraum, später Turnhalle und Munitionslager
dann Verfall
1848 u.a. Versammlungsort der demokratischen, freiheitlichen Linken sowie des Volksvereins
um 1850 Abbruch des Chores
1955 Sanierung und Umbau der Kirche zum Jugendheim der Christlichen Pfadfinder (bis heute)

Info: Beilstein und die Magdalenenkirche auf wikipedia.de
Fundort: Dehio Süddeutschlnad 1920, Dehio Baden-Württemberg 1964