Köln Deutz, St. Heinrich

Bauzeit: 1967
Standort: An St. Heinrich (ehem. Tenktererstr. 7)
Architekt: Alfons Leitl
Konfession: römisch katholisch

Nach Gemeindefusion (St. Urban, St. Heribert, St Heinrich), wird die Kirche im April 2010 profaniert.
Seit 2011 erfolgt die Nachnutzung als Mehrzwecksaal einer Wohneinrichtung für psychisch kranke Menschen: Köln-Ring gGmbH, Zentrum Heinrich

Info/ Quelle
Liste profanierter Kirchen im Erzbistum Köln auf wikipedia.org
St. Heinrich auf pfarrgemeinde-deutz.de
Kirche auf Glockenklänge.de

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Aachen, ev. Christuskirche

Bauzeit: 1893-1896
Standort: Martin-Luther-Straße 16
Architekt: Georg Frentzen
Konfession: evangelisch lutherisch


Nach erheblicher Zerstörung der Kirche im zweiten Weltkrieg wird die Kirche 1959 abgerissen.
Im März 1982 erfolgt die Grundsteinlegung für das Gemeindezentrum ‚Martin-Luther-Haus‘ (Familienzentrum mit Bildungsstätte). Derzeit dient das Haus auch als Gebetsort der Yehyang evangelisch-koreanischen Kirchengemeinde sowie der Ungarisch-Evangelischen Gemeinde NRW.
Christuskirche Aachen

wikimedia commons

 

Fundort: Kriegsschiksale deutscher Architektur, 1987
Info/ Quelle:
Ehem. Christuskirche auf wikipedia.org
– Liste der Kirchen in Aachen auf wikipedia.org
Evangelisch in Aachen
chronik 1982 (pdf) auf aachen.de

Stuttgart Feuerbach, Lutherkirche im Burgenlandzentrum

Bauzeit: 1983
Standort: St. Pöltener Straße 29
Architekt:
Konfession: evangelisch

Seit 2005 Union der vier evangelischen Kirchengemeinden Feuerbachs zur einer Gesmatgemeinde. sowie die Entscheidung, mit Erhalt der Pfarrstellen, zwei der vier Feuerbacher Kirchengebäude zu schließen (siehe auch Föhrichkirche Feuerbach).
2013 Umgestaltung der Lutherkirche zur Behinderteneinrichtung – Behindertenzentrum Stuttgart (BHZ). Ein Teil des Raums bleibt für kirchliche Aktivität sowie Gottesdienste erhalten. (siehe auch Föhrichkirche)

Info:
Evangelische Kirche Feuerbach
Kirchen in Stuttgart auf wikipedia.org

Quelle:
stuttgarter-zeitung.de Artikel:
– Selbstverordnete Schrumpfkur „Nord-Rundschau“ (06.03.2010)
– Kirchenspaziergang „Nord-Rundschau“ (13.08.2010)
– Behindertenzentrum will Lutherkirche mieten (29.09.2012)
– Kirche und Behindertenzentrum einigen sich (17.04.2013)

Halberstadt, Martinikirche

Bauzeit: um 1300
Standort: Martiniplan
Architekt:
Konfession: evangelisch lutherisch

Seit Bau der Doppelturmanlage, ist diese im Besitz der Stadt und diente ihr als Wachturmanlage. Noch heute städtisches Eigentum, werden die Türme heute von der Kirchengemeinde unter dem Namen ‚Westwerk Jugendkirche‘ genutzt.
Die berühmte Barockorgel der Kirche wurde in den 1590er Jahren ursprünglich für die Schlosskapelle des Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel in Gröningen (12km nö von Halberstadt) gebaut, 1770 kam Sie nach Schenkung durch Friedrich II. in die Martinikirche (das Schloß war bereits stark verfallen). Die Orgel galt unter Zeitgenossen als Weltwunder der Orgelbaukunst. Die heute in der Kirche stattfindenden Konzerte werden nicht auf der Beckorgel gespielt, da diese sich in einem desolaten Zustand befindet (Q: praetorius-beckorgel.de)
1989 wird die Kirche auch als Versammlungsraum des ‚Neuen Forums‘ genutzt.
Als Wahrzeichen der Stadt, steht die Kirche neben Gottesdiensten in Mehrfachnutzung für Konzerte, Theater und Ausstellungen zur Verfügung.
Nachwievor gibt es Bemühungen die Beckorgel zu Sanieren sowie neue Nutzungskonzepte zu für die Kirche zu entwickeln.

Info:
Martinikirche auf Wikipedia
Martinikirche auf ev-kirche-halberstadt.de
praetorius-beckorgel.de

Hamburg-Altona, Johanniskirche

Bauzeit: 1868-1873 (600 Plätze)
Standort: Max-Brauer-Allee 199
Architekt: Johannes Otzen (Erstlingswerk)

19. Jh. Garnisonskirche
1930er-40er eine Hochburg Deutscher Christen
1933 Massenhochzeit der Firma Reemtsma
seit 2008 Kulturkirche: kommerzielle Event-Location; Kulturkirche Altona GmbH – Kooperationspartner der Kirchengemeinde Altona-Ost

Info:
kulturkirche.de
gemeinde-altona-ost.de
Massenhochzeit siehe: fotoarchiv-reemtsma.de

Hamburg-Altona, Christophorus-Kirche

Bauzeit: 1894
Standort: Helenenstraße 14 (südl. des ehemaligen Allgemeinen Krankenhauses Altona 1859-61 – 1970)
Architekt:
Im Besitz von: evangelisch-lutherische Gemeinde Altona-Ost

2007/8 Umnutzung zu einer Meditationshalle: nach Feng Shui-Kriterien zu einem Raum für Meditation, Musik und Gebet umgestaltet.

Info:
kirche-der-stille.de
Kirche der Stille auf kb-architektin.de

Wuppertal-Unterbarmen, Pauluskirche

Bauzeit: 1881
Standort: Pauluskirchstraße 8

1936 – 1945 Predigtstätte ‚Deutscher Christen‘
1991 Vermietet an die Bergische Universität Wuppertal, Nutzung als Vorlesungssaal.
1995 Gründung des Vereins ‚Freundeskreis Pauluskirche Unterbarmen e.V.‘, div. Nutzungen: monatlicher Gottesdienst, Vorlesungen der Universität, Konzerte und Ausstellungen

Info:
uni-wuppertal.de
de.wikipedia.org/wiki/Pauluskirche_(Wuppertal)

Duisburg, Liebfrauenkirche

Bauzeit: 1958 (Ersatz für kriegszerstörte Kirche von 1896)
Standort: Landfermannstraße 3
Architekt: Toni Hermanns

2003 Schließung
2011 Übertragung an die Stiftung Brennender Dornbusch (2007 gegr.)
2012 Planungen zum Umbau in Veranstaltungs- und Kulturzentrum im Zeichen des interreligiösen Dialogs; 886.000 Euro Fördermittel durch das Land NRW, 750 000 Euro Bistum Essen; Zustiftung von 1,75 Mio durch Unternehmer Wilhelm Fasel (†); Umbau durch Hannes Hermanns

Info: http://de.wikipedia.org/wiki/Liebfrauenkirche_(Duisburg)
http://www.derwesten.de

Duisburg-Buchholz, St. Nikolaus

Bauzeit: 1968
Standort: Sittardsberger Allee 32
Architekt: Toni Herrmanns

2008 Schließung
2009ff Umbau durch den Archtekten Jochem Schröder (Essen), Konzept ‚Raum im Raum‘, Einzug des Caritascentrum: Altenzentrum, Mutter-Kind-Café, Tagungs- und Schulungsräume

Info: http://www.caritas-duisburg.de/sued.html
http://www.derwesten.de/

Hamburg, Bugenhagenkirche

Bauzeit: 1927-29 (2geschossig: Gemeindesaal unter der Kirche)
Architekt: Emil Heynen
Standort: Biedermannplatz 15, 22083 Hamburg
Konfession: evangelisch lutherisch

1996-1998 Umbau und Sanierung der Kirche für über 3 Mio DM, sowie Einbau eines Cafés (Café BHagen), durchführender Architekt ist Bernhard Hirche.
2004 Nach Gemeindefusion zieht sowohl die Bugenhagengemeinde als auch die Heiliggeistgemeinde (Heiliggeistkirche Abbruch 2008) in die Kreuzkirche um. Seither weitgehender Leerstand des Kirchensaals.
2006 Nutzung des Gemeindesaals vom Verein Beschäftigung und Bildung e.V. für Bühnenveranstaltungen wie Theater, Revuen und Musicals der ‚Kultur Bühne Bugenhagen‘ (KBB ) genutzt.
Seit 2012 trägt das Theater den Namen: ‚Die BURG, Theater am Biedermannplatz‘

s.a. Hirche: Lutherkirche in Dortmund

Quelle/ Info:
architekt-b-hirche.de
Verein Beschäftigung und Bildung e.V.
Emil_Heynen auf Wikipedia.de
Die BURG, Theater am Biedermannplatz