Bochum Querenburg, ökumenisches Gemeindezentrum

Bauzeit: 1972-75
Standort: Querenburger Höhe 291
Architekt: Fritz Eller, Erich Moser, Robert Walter
Konfession: ökumenisch, Eigentümer: EKvW, ev. Kirchengemeinde Querenburg und Bistum Essen

Die Kirchenräume sind übereinander angelegt, so daß der katholische Kirchenraum sozusagen die Unterkirche (Augustinerkirche) bildet sowie der evangelische die Oberkirche (Apostelkirche). Ein Vorgängerbau von Kurt Peter Kremer der ersten ev. Apostelkirche (1953-1955) befand sich am Buscheyplatz. Diese Kirche wurde zugunsten eines Studentenwohnheims Abgerissen. (Fn 1)

Seit 2008 zählt die Augustinerkirche zu den sogenannten ‚weiteren Kirchen‘. Die katholische Ortsgemeinde zieht aus dem Forum aus.
2012 kommt es auch zur Entwidmung der Apostelkirche als evangelische Gemeindekirche. Die Evangelische Studierendengemeinde und die Universitätsgemeinde werden den ehemaligen Kirchraum künftig weiternutzen.

Quelle/Info:
Fn 1 – Kurt Peter Kremer hinterlässt viele Spuren (26.01.2015) auf derwesten.de
Augustinuskirche auf rettet-bochumer-kirchen.de
Über die Entwidmung der Apostelkirche in der Kirchengemeinde Querenburg (17.02.2012) auf kirchenkreis-bochum.de
Oekumenisches Kichenborum auf kirchenkreis-bochum.deD
Liste ökumenischer Zentren in Deutschland auf oekumenisch.de
Liste entwidmeter Kirchen in der Evangelischen Kirche von Westfalen auf wikipedia.org
Apostelkirche in Bochum Querenburg entwidmet. NZQ soll verkauft werden. (16.12.2011) auf lokalkompass.de

Dortmund Dorstfeld, Evangelische Kirche

Bauzeit: 1903-05
Standort: Wittener-/ Hoch Straße
Architekt: Arno Eugen Fritsche, Elberfeld
Konfession: evangelisch

2006 Gemeindefusion
2010: div. Umnutzungsideen: Orgelzentrum/-schule; Gastronomie; Jugendkirche; Schau-Depot für ein Museum; Nutzungskooperationen etc
2013 entwidmet

Quelle/ Info:
Elias Gemeinde
Machbarkeitsstudie zur Umnutzung der Ev. Kirche Dorstfeld 2010 auf stadtart.com
derwesten.de:
Evangelische Kirche in Dorstfeld soll entwidmet werden (19.03.2013)
Dortmunds entwidmete Kirchen — und was aus ihnen wurde (20.01.2014)
Lit.: Modellvorhaben Kirchenumnutzungen. Ideen – Konzepte – Verfahren. Sechzehn Beispiele aus Nordrhein-Westfalen. HG: Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. 2010

Bochum Engelsburg, St. Barbara

Bauzeit: 1958-1959
Standort: Köttlingerweg
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

vor 2008 Gemeindefusion mit St. Maria Magdalena. St. Barbara zählt seither zu den sogenannten ‚weiteren Kirchen‘.
2015 ihre zukünftige Nutzung ist ungeklärt.

Quelle/ Info:
St. Barbara im Dekanat Bochum und Wattenscheid auf kathpedia.com
Liste von Sakralbauten in Bochum auf wikipedia.org
Foto St. Barbara auf kathpedia.com

Bochum Hordel, Herz Jesu

Bauzeit: 1927-28
Standort: Röhlinghauser Str., Nahe Zeche Hannover
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

2007 als ‚weitere Kirche‘ eingestuft und außer Dienst gestellt.
2012 Interieur an Gemeinden in Bosnien und Polen verkauft. (1)
Nutzung ungeklärt

Fundort: Liste von Sakralbauten in Bochum auf wikipedia.org
Quelle/ Info:
Foto: von Herz Jesu unter commens auf wikipedia.org
Infoblatt (pdf) über die zukünftige Grosspfarrei St. Peter und Paul in Buchum auf kirche-vor-ort.de (19.06.2008)
(1)- Infobrief 01/2012 (pdf) auf st-peter-paul-bochum.de

Bielefeld Altenhagen, St. Elisabeth

Bauzeit: 1955-56
Standort: Wolfsheide 61
Architekt: Alois Dietrich
Konfession: römisch katholisch

2007 profaniert, verkauft

Fundort: Liste der profanierten Kirchen im Erzbistum Paderborn auf wikipedia.org

Quelle/ Info:
– Film: ‚der letzte Schritt‘ – über die Abwicklung der Kirche auf sthedwig-heepen.de
– über die Elisabethkirche in Altenhagen auf wikipedia.org