Oberwildflecken (LK Bad Kissingen), Kilianskirche

Bauzeit: 1966 (geweiht), Umbau einer Fabrikhalle
Standort: Schlesierstraße/ Ecke Schulstrasse
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

1994 Nach Rückgabe der Kaserne (alte ‚Röhn Kaserne‘) von der US-Armee an die Bundesregierung, wird der Standort in Oberwildflecken bedeutungslos und schließlich aufgegeben.(FN1) Mit dem damit einhergehenden Schrumpfen der Kirchengemeinde wird die Kirche zunehmend multifunktional genutzt, der Kirchenraum verkleinert bzw. der Altarraum abgetrennt. Schließlich ist der Erhalt der Kirche durch den erheblichen Mitgliederschwund nicht mehr zu gewährleisten, so daß keine weiteren finanziellen Mittel bereit gestellt werden.
Im August 2013 findet der Profanierungsgottesdienst statt.
Im Oktober 2013 erfolgt der Verkauf des Kirchengrundstücks sowie angrenzender Grundstücke an die politische Gemeinde Markt Wildflecken, zur Neugestaltung einer Dorfmitte. Der damit einhergende geplante Bau einer Kapelle wird von der Diözese eigenständig finanziert.
2014 Der Abbruch der Kirche beginnt im März. Beim Abbruch der Giebelwand verletzt sich ein Baggerfahrer tödlich, die Arbeiten werden zeitweilig unterbrochen.

Q/Info:
– infranken.de – Oberwildflecken: Stationen einer Kirche (Artikel 14.05.2014)
mainpost.de – Pfarrer entweihte die Kirche in Oberwildflecken (Artikel 04.08.2013)
Geschichte der Kirche auf kirche-sinngrund.de (Stand 2012)
– weitere Kirche auf dem Kasernengelände by Fotograf: agk2456 auf panoramio.com
___________
FN1: Der 1942 gegründete Heeresgutsbezirk Wildflecken (Kriegsgefangenenlager im 2. Weltkrieg) ist seit 1945 Teil der Amerikanischen Besatzungszone und beherbergt phasenweise bis zu 17.000 sogenannte ‚Displaced Person‘ (Personen, welche nicht an diesem Ort beheimatet sind), überwiegend Polen aus der heutigen Ukraine. 1951 erfolgt die Auflösung des Lagers.
Wildflecken auf wikipedia.de
– Geschichte der ‚Röhnkaserne‘ auf campwildflecken.heinzleitsch.de

Advertisements

Stuttgart Untertürkheim, Stadtkirche St. Germanus

Bauzeit: 1478
Standort: Trettachstraße 3
Architekt:
Konfession:

Umbau 1968-72, Teilung des Kirchenschiffes durch Schiebewand von Helmut Andreas Paul Grieshaber. Die sog. Josefswand besteht aus 36 etwa 140 cm x 117 cm große Tafeln, welche in sechs Reihen den Lebensweg von Josef nachzeichnen. (vergl. HAP Grishaber auf wikipedia.org)

Infor:
– Geschichte der Stadtkirche auf wirtemberg.de/ut_05.htm

Willich-Neersen, St. Mariä Empfängnis

Bauzeit: 1652/ 1960-1962 Teilabbruch sowie Erweiterung (1652 als Klosterkirche für Minoritenkloster errichtet)
Standort: Minoritenplatz 4/ Hauptstraße

Am 18. September 1798 wurde die Neersener Klosterkirche auf Drängen des Guardians des Minoritenklosters, Pater Quirin Leopold Eggerath, von der Pfarre Anrath getrennt und Neersen zur Pfarre erhoben. Eggerath wurde erster Pastor der neuen Pfarre. Damit bewahrte er die Klosterkirche vor der Säkularisation durch die Franzosen in deren Rahmen das restliche Kloster 1802 offiziell aufgelöst wurde
1856 wurde die Pfarrkirche St. Napoleon wieder St. Mariä Empfängnis gewidmet, der sie bereits von 1671 bis 1803 geweiht war.
1960er Vergrößerung
2010 Studie zur Verkleinerung bzw. Parzellierung, Einrichtung eines Gemeindezentrums in der Kirche mit Beibehaltung der kirchelichen Nutzung.

Info:
St. Mariä Empfängnis
Neersen auf Wikipedia
Lit.: Modellvorhaben Kirchenumnutzungen. Ideen – Konzepte – Verfahren. Sechzehn Beispiele aus Nordrhein-Westfalen. HG: Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. 2010

Duisburg-Buchholz, St. Nikolaus

Bauzeit: 1968
Standort: Sittardsberger Allee 32
Architekt: Toni Herrmanns

2008 Schließung
2009ff Umbau durch den Archtekten Jochem Schröder (Essen), Konzept ‚Raum im Raum‘, Einzug des Caritascentrum: Altenzentrum, Mutter-Kind-Café, Tagungs- und Schulungsräume

Info: http://www.caritas-duisburg.de/sued.html
http://www.derwesten.de/

Duisburg-Duissern, St. Martin

Bauzeit: 1950er
Standort: Werthacker
Architekt:

bis 2010 einige Jahre Vermietung an Evangeliumskirche ‚Glaubensgeneration‘
2011 Umbau: Parzellierung des Innenraums, ua. Andachtsraum, sonstige Nutzung ungeklärt

Info: Siedlergemeinschaft Duisburg e. V. 1947 http://www.werthacker.de/index.php/menu-kirche-im-dorf

Berlin-Friedrichshain, Ev. Bartholomäuskirche

Berlin-Friedrichshain, Ev. Bartholomäuskirche

Bauzeit: 1854-58

1945 zerstört
1950er mit Wiederaufbau Seitenschiffe unterhalb der Emporen abgetrennt, darin die Stephanus- u. Zinzendorfkap (Winterkirche u. Konfirmandenräume)
1984 Einrichtung eines Antikriegsmuseums u.
1985 Friedensbibliothek im sdl. Seitenschiff
1998-2000 Umbau zum ev. Kirchenzentrum/ Gemeinderäume in Seitenschiffen, Winterkirche unter westl. Orgelempore, massive Trennwände durch gläserne ersetzt.
Die Kirche dient auch zu Tagungszwecken der Landessynode sowie kirchl. u. kulturellen Veranstaltungen.

Quelle: Kirchen Berlin Potsdam, 2003