Salzgitter Bad, Marienkirche / Vöppstädter Ruine

Bauzeit: 12. Jh. (erste Erwähnung)
Standort: wüst gefallener Ort Vöppstedt
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

Zwischen 1481 und 1523 Zerstörung der Kirche, das dorf Vöppstädt viel zum Ende des 16 Jh. wüst
16. Jh. Wiederherstellung der Kirche als Totenkapelle und Entstehung eines umliegenen Friedhofs.
17. Jh. Erneuter Verfall der Kirche im dreißigjährigen Krieg.
1683 erfolgte einer abermalige Wiederherstllung.
1807 durch napoleonische Truppen als Magazin und Militärgefängnis genutzt.
19. Jh. Verfall zur Ruine

Fundort: Liste der Kirchen in Salzgitter auf wikipedia.org
Quelle/ Info:
Vöppstädter Ruine auf bad-salzgitter.de
Vöppstädter Ruine auf wikipedia.org

Nürnberg, St. Katharinen

Bauzeit: 1297 (geweiht)
Standort: Am Katharinenkloster 6
Architekt:
Konfession: römisch katholisch (Dominikanerinnen)

1596 wird das Kloster nach Erlöschen der Klostergemeinschaft aufgelöst.
Bis 1620 dienen die Klostergebäuede als Versammlungsraum für die Nürnberger Meistersinger, welche seitdem bis 1778 auch die Klosterkirche selbst nutzen. Das KLoster stand noch einmal in den Revolutionstagen von 1848, als politischer Versammlungsort im Fokus und diente auch immer wieder kulturellen Zwecken, wie Ausstellungen: Nicht nur finden ab 1887 wieder regelmäßig Musikveranstaltungen ihn der Kirche statt, 1938/39 kommt es auf Weisung Hitlers auch zur Präsentation der Reichsinsignien.
Bis Kirche und Kloster schließlich bei einem Luftangriff völlig Zerstört werden, und erst mit dem ersten Open-Air-Konzert 1969 die Ruine wieder in den Fokus der Öffentlichkeit gerät.
1970/71 erfolgt schließlich die Sicherung des Gebäudes für eine dauerhafte Nutzung als Konzertstätte.

Info/ Quelle:
St. Katharina auf wikipedia.de
‚Kultur in der Katharinenruine‘ auf altstadt-sued.de

Bremen, St. Katharinenkirche

Bauzeit: 1253
Standort: Katharinenstr/ Schlüsselkorb.
Architekt:
Konfession: römisch katholisch – Dominikaner

Bereits seit 1597 wird das Kirchenschiff als städtisches Zeughaus genutzt und nach über 220 Jahren 1820 zum Packhaus umgewandelt.
Bis auf den Chor verschwindet 1888 die Kirche unter dem Neubau eines Geschäftshauses an der Ecke Sögestrasse/Schüsselkorb. 1960 wird auch der Chor, nun durch Straßenerweiterung ersetzt.

Info:
St. Katharinenkloster auf wikipedia.org
Zeughaus Bremen auf wikipedia.org

Zeughaus - Bremen
Q: Herbert Schwarzwälder: Bremen im 17. Jahrhundert. Glanz und Elend einer Hansestadt. Edition Temmen, Bremen 1996

Volkeroda (Th), Klosterkirche/ Christus-Pavillon

Bauzeit: ma
Standort: Amtshof 3, https://goo.gl/maps/AQfMa
Architekt:
Konfession: römisch katholisch, Zisterzienserkloster

Seit der Reformation im 16. Jh. zunehmend Verfall der Klosteranlage.
1802 werden Teile der Kirche wiederhergestellt. Ob dies gleichfalls mit kirchlicher Nutzung einhergeht bleibt unklar.
Bis 1968 (seit 1802?) Nutzung der Kirche als evangelische Gemeindekirche.
Danach Leerstand und Verfall.
Anfang der 1990er Jahre Bemühungen zur Wiederherstellung und Nutzung der Kirche. Die EKD entwickelt in Zusammenarbeit mit der Mühlhäuser Denkmalpflege
1993 erfolgt die Gründung des Fördervereins ‚Wiederaufbau Kloster Volkenroda e. V.‘.
Ab 1994 übernimmt die Jesus-Bruderschaft und richtete dort eine Kommunität ein.
2001 wird der Christus Pavillon (ökumenische Kirche auf der EXPO 2000 in Hannover, Architekten gmp) als Ersatz für das frühere Langschiff nach Volkenroda transloziert.

Info:
kloster-volkenroda.de
Kloster Volkenroda auf wikipedia.org
christus-pavillon.de auf der EXPO 2000
Christus Pavillon auf wikipedia.org

Hannover, Nicolaikapelle

Bauzeit: 1325 (ältestes erhaltenes Bauwerk von Hannover)
Standort: An der Goseriede, (https://goo.gl/maps/QyWo3)
Achitekt:
Konfession: römisch katholisch, als Leprosenkapelle des Nikolai-Stiftes.

Von 1859 bis 1864 ist die Kapelle Gotteshaus der Gemeinde Hainholz (heutige Nordstadt). Mit Errichtung der Christuskirche zieht die Gemeinde aus.
Seit 1869 wird die Kapelle für 50 Jahre an die englischen Gemeinde vermietet.
1883/84 erfolgt der Umbau des Kirchenschiffes zur Saalkirche sowie die Verlängerung des Langhauses Seit 1890 städtischer Besitz, dient die Kapelle, bis zum Ausbruch des ersten Weltkrieges und bis zu ihrer Auflösung, der englischen Gemeinde.
In der Zwischenkriegszeit erfolgt die Nutzung der Kapelle durch unterschiedliche freikirchliche Gemeinden.
Nach Ihrer Zerstörung 1943 bleiben Teile der Kapelle als Ruine erhalten.

Fundort: Dehio, Bremen u. Niedersachsen. 1977 + 1992
Quelle und Info: Nikolaikapelle auf wikipedia.org