Bochum Stahlhausen, Friedenskirche

Bauzeit: 1967-69
Architekt/in:
Standort: Halbachstraße/ Baarestraße
Konfession: evangelisch-lutherisch

Um 2000 erfolgt der Beschluß zur erweiterten Nutzung der Kirche bei Schließung bzw. Fremdvermietung des ehem. Gemeindehauses. Geplant sind die Einbauten von Büro- und Veranstaltungsräumen sowie die Unterteilung des Kirchenraums in einen Bürgersaal und einen Raum der Stille zur gottesdienstlichen Nutzung.
2012 erfolgt die Ausschreibung.
Juni 2013 Beginn der Umbauarbeiten zum sozial-integrativen Stadtteilzentrum – ein sogenanntes Leuchtturmprojekt ‚als Annäherung zwischen den verschiedenen Konfessionen‘ (Zitat: ruhrnachrichten.de, 16.06.2013)
Die Umwandlung zum Staddteilzentrum findet in Kooperation des Vereins Ifak, der Evangelischen Kirchengemeinde sowie der Stadt Bochum statt und wird von dem Bochumer Architekturbüro ’soan architekten‘ ausgeführt. Mitnutzerin wird zudem die katholischen Gemeinde St. Antonius sein (siehe St. Antoniuskirche).

Herbst 2014 geplante Fertigstellung

Info:
soan-architekten
IFAK e.V. – Verein für multikulturelle Kinder- und Jugendhilfe – Migrationsarbeit (Der Verein ist parteipolitisch, konfessionell und ethnisch ungebunden. Er arbeitet emanzipatorisch, ganzheitlich, generationsübergreifend und gemeinwesenorientiert.)

Q: ruhrnachrichten.de Stadtteilzentrum Westend Leuchtturmprojekt soll Annaeherung foerdern, 16.06.2013

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Dortmund Nordstadt, Albertus-Magnus-Kirche

Bauzeit: 1933
Standort: Enscheder Straße 15
Architekten: Adolf Ott, Paul Spiegel (Dortmund)
Konfession: römisch katholisch

1982-84 Renovierung und liturgische Umgestaltung
2007 entwidmet – die Kirche war bereits seit vielen Jahren ungenutzt und diente zuletzt der kroatischen Gemeinde.
2010 Umnutzungsplanung Stadtteilzentrum/ Waldorfschule
2011 Nutzung ungeklärt
August 2014 Hausbesetzung der Kirche.

Quelle/ Info:
Liste der profanierten Kirchen im Erzbistum Paderborn auf wikipedia.org
mbwsv.nrw.de – Pressemitteilungen:
Land unterstützt Kirchen bei 14 Modelluntersuchungen (15.09.2006)
Neue Ideen für Kirchengebäude – Broschüre zeigt kreative Ideen (30.04.2010)
ruhrnachrichten.de:
Pläne für soziales Stadtteilzentrum Aktivisten besetzen alte Kirche (23.08.2014)
Albertus-Magnus-Kirche Kirchenvorstand berät über Hausbesetzer (25.08.2014)
Abschluss: Staatsanwaltschaft erklärt Kirche zum Tatort – Großaufgebot der Polizei räumt Albertus-Magnus-Kirche auf nordstadtblogger.de

Lit.: Modellvorhaben Kirchenumnutzungen. Ideen – Konzepte – Verfahren. Sechzehn Beispiele aus Nordrhein-Westfalen. HG: Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. 2010

Dortmund Deusen, Gustav-Adolf-Kirche

Bauzeit: 1926/27 (Bau der Kirche vom schwedischen König unterstürzt)
Standort: Deusener Straße
Architekt:
Konfession: evangelisch

2004 Erwägungen zur Aufgabe des Gotteshauses von seiten der evangelischen Kirche
2005 Gründung des Fördervereins ‚Wir lassen die Kirche im Dorf e.V.‘
2007 Profanierung (Schlüsselübergabe von Pfarrer Springer an den Förderverein)
2008/9 Beginn der Umbauarbeiten zu einem Stadtteilzentrum. Nutzung: Veranstaltungsort für Kulturevents, Theaterveranstaltungen, Ausstellungen, Seminare, Vereins- und Familienfeiern. Erbbaurechtsvertrag mit der Ev. Kirche.
2010/11 Neubau eines Gastronomiegebäudes.
2011 Eröffnung des Begegnungszentrums.

Baukosten (bis anf. 2011 Q: derwesten.de) gesamt ca. 800000 Euro (Landesförderung NRW mit 325.000 EUR; 100.000 EUR sonst; Spenden rund 230.000 EUR; 5000 freiwillige, ehrenamtliche Arbeitsstunden)

Quelle/ Info:
Förderverein Wir lassen die Kirche im Dorf e.V. – deusenkirche.de
Deusener spucken in die Haende (11.01.2011) auf derwesten.de