Cottbus, Schlosskirche

Bauzeit: 1707-1714
Standort: Spremberger Straße
Architekt:
Konfession: französisch-reformierte

Zunächst für die franz.-reformierte Gemeinde erbaut, wird 1714 die Kirche simultan mit der deutsch-reformierten Gemeinde (vorher ein Saal im Schloss) genutzt. Erst mit Union der beiden Gemeinden 1757 wird der Name ‚Schlosskirche‘ üblich.
1970 Nutzung der Kirche als Ökumenisches Gemeindezentrum durch die Stadtmission: offenes Haus, Ausstellungskirche, ‚Andachten für Eilige‘, … (1).
Seit 1986 durchführung von Umweltseminaren, (später Umweltgruppe Cottbus (UGC)).
Nach 1989 offene Kirche für Obdachlose und Nichtsesshafte.
2003 Sanierung der Kirche
Bis in die 2010er Jahre nimmt der Nutzungsbedarf beständig ab.
2014 nach Entwidmung, erfolgt der Verkauf der Kirche an den Landesverband der Jüdischen Gemeinden Brandenburg, (Cottbussergemeinde 1998 gegr.).
2015 am 27. Januar wird die Synagoge Eröffnet.

Quelle/ Info:
– (1)Von der Schlosskirche zur Synagoge auf cottbus.de (14.07.2014)
Synagoge auf juedische-gemeinde-cottbus.de
– Kirche wird Synagoge – Jüdische Gemeinde Cottbus hat ein eigenes Gotteshaus (28.01.2015) auf lr-online.de
Kirchengebäude in Cottbus auf wikipedia.org

Limburg, St.-Johannes-Kapelle

Bauzeit: 1322/24
Standort:
Architekt:
Konfession: katholisch (Zisterzienser)

1802 dient die Kapelle zunächst als Salzmagazin und Getreidespeicher, ab 1822 als Lager für Selterswasser.
Ab 1831 wird der evangelisch-unierten Gemeinde die Kapelle überlassen, bis zu ihrem Umzug in den Neubau von 1867. Nutzungsnachfolgerin ist die jüdische Gemeinde, welche die Kapelle als Synagoge nutzt.
Seit 1903 richtet das Landratsamt ein Aktenlager in der Kapelle ein.
Ab 1948 findet, mit Einzug der Altlutheraner, wieder Gottesdienst in ihr statt.
2002 kaufen die Selbständigen Evangelisch-Lutherischen St. Johannes-Gemeinde (SELK) die Kapelle, von der Sie bis heute genutzt wird.

Fundort:
St.-Johannes-Kapelle auf Wikipedia

Info:
selk-limburg.de
– Lageplan und Fotos der Kapelle auf denkxweb.denkmalpflege-hessen.de

Bielefeld, Paul-Gerhardt-Kirche

Bauzeit: 1958
Standort: Detmolder Straße
Architekt: Denis Boniver (extern)
Konfession: evangelisch

2007 3 monatige Besetzung der Kirche
2008 Eröffnung der Synagoge Beit Tikwa ‚Haus der Hoffnung‘ – erste Kirche der Nachkriegszeit, die in eine Synagoge umgewandelt wird.

Info:
Juedische Gemeinde Bielefeld/
wikipedia.org/ Synagoge_Beit_Tikwa_(Bielefeld)
Bürgerinitiative Paul-Gerhardt-Kirche
Die einzige atombombensichere Kirche Deutschlands

Hannover-Leinhausen, Gustav-Adolf-Kirche

Bauzeit: 1965-71
Standort: Fuhsestr. 6

1995 Gründung der Liberalen jüdischen Gemeinde Hannover
2007 Entwidmung der Kirche
2007ff Umbau durch die Architekten Ahrens und Grabenhorst
2009 (Jan) Einweihung der Synagoge „Etz Chaim“-Synagoge (Baum des Lebens)

Info:
Liberale jüdische Gemeinde Hannover: ljgh.de/
wikipedia.org/ Liberale Jüdische Gemeinde Hannover