Volkeroda (Th), Klosterkirche/ Christus-Pavillon

Bauzeit: ma
Standort: Amtshof 3, https://goo.gl/maps/AQfMa
Architekt:
Konfession: römisch katholisch, Zisterzienserkloster

Seit der Reformation im 16. Jh. zunehmend Verfall der Klosteranlage.
1802 werden Teile der Kirche wiederhergestellt. Ob dies gleichfalls mit kirchlicher Nutzung einhergeht bleibt unklar.
Bis 1968 (seit 1802?) Nutzung der Kirche als evangelische Gemeindekirche.
Danach Leerstand und Verfall.
Anfang der 1990er Jahre Bemühungen zur Wiederherstellung und Nutzung der Kirche. Die EKD entwickelt in Zusammenarbeit mit der Mühlhäuser Denkmalpflege
1993 erfolgt die Gründung des Fördervereins ‚Wiederaufbau Kloster Volkenroda e. V.‘.
Ab 1994 übernimmt die Jesus-Bruderschaft und richtete dort eine Kommunität ein.
2001 wird der Christus Pavillon (ökumenische Kirche auf der EXPO 2000 in Hannover, Architekten gmp) als Ersatz für das frühere Langschiff nach Volkenroda transloziert.

Info:
kloster-volkenroda.de
Kloster Volkenroda auf wikipedia.org
christus-pavillon.de auf der EXPO 2000
Christus Pavillon auf wikipedia.org

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Despetal Eitzum (LK Hildesheim), St. Joseph

Bauzeit: 1946
Standort: Am Fillerkamp 2
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

1950 Translozierung von Gronau (dort für die britische Luftwaffe errichtet) nach Eitzum
2009: Die Kirche scheint für die Pastorale Entwicklung nicht unbedingt notwendig. Es liegen Gründe vor, ihre Schließung vorzusehen. (Vergl. Einstufung der Pfarrkirchen und Filialkirchen im Bistum Hildesheim (21.09.09, PDF))
Nach der Profanierung im Oktober 2013 ist die weitere Nutzung noch ungeklärt.

Info: St. Joseph auf wikipedia.org

Stuttgart, kath. Eberhardskirche

Bauzeit: 1763-65
Standort 1: am Schloß Solitude
Standort 2: Königsstr. 7
Architekt:
Konfession: evengelisch

1808 erfolgt die Translozierung der ehemals evangelischen Kirche am Schloß Solitude an die Königsstr. 7 und wird dort als katholische Kirche wieder aufgebaut. Der Architekt Nicolaus Thouret gibt dabei der Kirche ein klassiziestisches Gepräge.
Die katholische Gemeinde hielt vor Einzug in diese Kirche ihren Gottesdienst in der französischen Kirche (Bebenhäuser Hof) sowie darauf folgend in der ehem. Garnisonskirche ab)
Seit 1968 finden ebenfalls Gottesdienste der kroatischen Gemeinde in der Kirche statt.(*)

Fundort: Dehio BW, 1993; Dehio Süddtl. 1920
Info:
steberhard.de
St. Eberhard auf wikipedia.de

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(*) Die Domkirche ist Zentrum der seit 1958 entstandenen kroatischen katholischen Mission in Stuttgart. Über 12.000 katholische Kroaten leben in Stuttgart.
(vergl. Kroatische Gemeinde auf steberhard.de)

Stuttgart West, Wanderkirche

Bauzeit: 19. Jh./ 1899?
Standort 1: Stuttgart Ost, unweit der Villa Berg?
Standort 2: Rosenbergstr.92
Architekt: vielleicht Richard Böklen – erbauer diverser Kirchen im Stuttgarter Raum in den 1900er und 1910er Jahren. (Böklen auf wikipedia.de)
Konfession: evangelisch

1908 erfolgt die Translozierung der Kirche von ihrem 1. Standort(*) in die Rosenbergstraße.
Nach Ihrer Zerstörung 1943 entsteht die heutige Rosenbergkirche 1956 durch Erwin Rohrberg.

Info:
gedaechtnis-rosenberg-stuttgart.de
Lexikon ‚Kirchen in Stuttgart‘ auf findtube.de
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(*) „Herzogin Wera von Württemberg stiftete den Bewohnern im Stuttgarter Osten 1899 unweit der Villa Berg eine einfache Wanderkirche.“ (vergl. Lexikon auf findtube.de). Möglicherweise ist es die gleiche Wanderkirchen welche später für die Rosenbergkirche zur Verfügung steht.