Köln Zündorf, St. Joseph

Bauzeit: 1887–89
Standort: Gütergasse 33
Architekt:
Konfession: römisch katholisch, Augustiner Cellitinnin

1973 erfolgt der Verkauf der Kapelle. Zunächst wurde der Abbruch der Kapelle empfohlen, jedoch konnte dies durch den Einsatz des 1987 gegründeten „Kulturverein Zündorfer Klosterkapelle“ verhindert werden. Gründungsmitglied und Besitzer der Kapelle war Wolfgang Erdle, dessen Sohn, Phillip Erdle erbt diese nach seinem Tod 2001.
Die Kapelle fungiert bis heute als Veranstaltungsort und Galerie.

Info/ Quelle
klosterkapelle.de
Foto St. Joseph auf wikipedia.org

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Köln Rondorf, Heilige Drei Könige

Bauzeit: 1900, Turm 1957
Standort: Rondorfer Hauptstr. 45
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

1987-1989 Mit Neubau der heutigen Kirche an der Hahnenstraße (Architekt: Karl-Josef Ernst) wird die alte Kirche obsolet.
Nach Profanierung 1987 wird die Kirche an das Architektuebürolinkarchitekten.de verkauft. Von 1991-1993 erfolgt der Umbau des Gebäudes. Das Kirchenschiff wird als Atelier, Büro- sowie als Ausstellungsraum und Konzertsaal umgebaut und genutzt, während der Turm zum Wohnturm der Familie Link mit vier Loftwohnungen umfunkrioniert wird.
Zudem firmiert unter der Adresse: Haenlein.Link.Chapmann Taylor Architekten EWIV.
2015 kommt es nach über 25 Jahren zur Erneuten Versteigerung des Kirchenschiffs. Der Turm verbleibt im Besitz der Familie. Bereits 1986, beim erstmaligen Verkauf wurde die Nutzung vom Bistum vorgegeben. Laut einer entsprechenden Grundbuchklausel ist die Nutzung beschränkt auf Gewerbe, Wohnen und Kultur.(1) Bernd Mannhardt, Schwager von Paul und Martin Link ist neuer Besitzer des Kirchenschiffs.(2)
Zu den Kulturveranstaltungen im Kirchenschiff siehe: Veranstaltungen auf linkarchitekten.de

Info / Quelle
(1)Rondorfer Kirchenschiff Ein Kulturort unter dem Hammer. 09.04.15 Auf rundschau-online.de
(2) Zwangsversteigerung Das Kirchenschiff bleibt in der Familie. 20.04.15 auf ksta.de
– Fotos auf homify.de
Kirchengemeinde Heilige drei Könige
Ausstellung Kontrapunkt in der Kirche kik-wb.de

Kassel, Brüderkirche

Bauzeit: 14. Jh.
Standort: Steinweg
Architekt:
Konfession: römisch katholisch – Karmeliter

 

1527 Auflösung des Karmelitenklosters. Seither Nutzung durch die Gemeinde der gegenüberliegenden Pfarrkirche auf dem Marställer Platz, deren Kirche abgebrochen worden war.
1971 nach Errichtung der „Neuen Brüderkirche“ bleibt die Kirche Jahrzehnte lang ungenutzt.
1995 Mit Gründung der Stiftung „Alte Brüderkirche“ dient das Gebäude als Veranstaltungsort und war bereits Ausstellungsraum bei der documenta IX.

Info/ Quelle:
Renthof Kassel Auf wikipedia.org
Website der Stiftung alte Brüderkirche alte-bruederkirche-kassel.de
Renthof-kassel.de

Aachen, St. Paul

Bauzeit: um 1339, 1822 Neubau durch Schinkel
Standort: Jacobstraße
Architekt: Schinkel und Cremer
Konfession: römisch katholisch, Dominikanerkloster

Seit 2009 profaniert, Umnutzung in Planung
2015 u.a Nutzung als Veranstaltungsort und Konzertstätte

Info/ Quelle:
http://www.franziska-aachen.de
Neue Ideen und frische Luft für ehemalige Pfarrkirche St. Paul. 28. September 2010, Aachener-zeitung.de
– Entwurf – http://arch.rwth-aachen.de/go/id/bbvz

Bad Eilsen, St. Johannes Evangelist

Bauzeit: 1963
Standort: Ringstraße 1 A
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

09.2009 Einstufung der Pfarrkirchen und Filialkirchen im Bistum Hildesheim, Kategorisierung: Die Kirche scheint für die Pastorale Entwicklung nicht unbedingt notwendig. Es liegen Gründe vor, ihre Schließung vorzusehen. Das Verfahren zur Profanierung der Kirche ist einzuleiten.
Mai 2010 Profanierung
Seit 2010 Verkauf, bis heute Nutzung durch die art & acting gmbh

Fundort: Liste der profanierten Kirchen im Bistum Hildesheim auf wikipedia.org
Info/ Quelle:
stmarien-bueckeburg.de
St. Johannes Evangelist auf wikipedia.de

Datteln (NRW), Friedenskirche

Bauzeit: 1901, als Betsaal
Standort: Provinzialstraße 14-16
Architekt:
Konfession: evangelisch lutherisch

1985 Kirche wird unter Denkmalschutz gestellt.
2006 Übernahme der Kirche durch den Kirchenkreis Recklinghausen. Umbau zur Schifferkirche.
2007 Wiedereröffnung als ‚Friedenskirche am Schiffshebewerk‘ u.a. für Binnenschifferseelsorge und Veranstaltungen.

Quelle/ Info:
friedenskirche-am-schiffshebewerk.de

Münster, All saints chapel / Friedenskapelle

Bauzeit: 1953
Standort: Am Friedenspark
Architekt:
Konfession: ursprl. englische Garnisonskapelle ‚All saints chapel‘

1996 Entwicklung des Gewerbepark Münster-Loddenheide auf dem ehemaligen Kasernengelände, in dessen Zentrum der Friedenspark mit der Friedenskapelle liegt.
Seit 2003 Nutzung der Kapelle für Veranstaltungen.

Quelle/ Info:
friedenskapelle-am-friedenspark.de
Friedenskapelle und Loddenheide auf wikipedia.org

Münster Kinderhaus, Markuskapelle

Bauzeit: 1956/1957
Standort: Borkumweg 6
Architekt: Gustav Wolf
Konfession: evangelisch

1997 wird die Kirche unter Denkmalschutz gestellt
seit 1990er(?) ist das Gotteshaus obsolet durch den Neubau eines Gemeindezentrums am Idenbrockplatz 4.
2008 Verkauf der Kapelle an den Verein ‚Schlaraffia Mimegarda Münster‚, das Gotteshaus dient u.a. für Versammlungen und Ritterspiele.

Quelle/ Info:
Westfälische Nachrichten – wn.de:
> Schlüssel ist übergeben (30.04.2008)
> Verein steckt 85 000 Euro in Markus-Kapelle (12.09.2008)
kirchensite.de : Zwei Denkmalschützer referieren. Frühere Kirchengebäude zwischen Umnutzung und Abriss (07.02.2013)

Seesen-Münchehof ( LK Goslar), Hl. Familie

Bauzeit: 1975, Fertigteilkirche
Standort: Unterdorf
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

2007 profaniert und verkauft
Als ‚Villa Kuddelmuddel‘ dient die Kirche für Veranstaltungen und kann gemietet werden.

Fundort: Liste der profanierten Kirchen im Bistum Hildesheim auf wikipedia.org
Info/ Quelle: Hl. Familie auf wikipedia.org