Köln Deutz, St. Heinrich

Bauzeit: 1967
Standort: An St. Heinrich (ehem. Tenktererstr. 7)
Architekt: Alfons Leitl
Konfession: römisch katholisch

Nach Gemeindefusion (St. Urban, St. Heribert, St Heinrich), wird die Kirche im April 2010 profaniert.
Seit 2011 erfolgt die Nachnutzung als Mehrzwecksaal einer Wohneinrichtung für psychisch kranke Menschen: Köln-Ring gGmbH, Zentrum Heinrich

Info/ Quelle
Liste profanierter Kirchen im Erzbistum Köln auf wikipedia.org
St. Heinrich auf pfarrgemeinde-deutz.de
Kirche auf Glockenklänge.de

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Bad Grund (Lk Osterrode), Neuapostolische Kirche

Bauzeit:
Standort: Hübichweg 12
Architekt:
Konfession: neuapostolisch

2007 geschlossen, verkauft und wird als Wohngebäude genutzt.

Info / Quelle:
Bad Grund auf wikipedia.org 

Altena Tiergarten, Melanchthonkirche

Bauzeit: 1961
Standort: Kirche auf OpenStreetMap
Architekt:
Konfession: evangelisch

2006 Verkauf für 320.000 EUR an Privat. Umbau in ein Einfamilienhaus durch den Architekten Paul Ricker (extern), u.a. durch Einziehen zweier Zwischendecken im Kirchenraum sowie Außenanbauten.

Siehe weitere Kirchen in Altena: Paul-Gerhardt-Kirche am Breitenhagen; Kirche Vom Frieden Christi; Gemeindezentrum Drescheider Berg; reformierte Kirche

Quelle/ Info:
Umbau der Kirche, Projektbeschreibung auf ricker-ingenieure.de

Artikel auf derwesten.de
Steinerne Träume zu verkaufen (19.11.2011)
Kirche verkauft Immobilien (25.11.2008)

Geldern, St. Adelheid

Bauzeit: 1968
Standort: Boeckelter Weg 11
Architekt: Josef Ehren + Robert Hermanns
Konfession: römisch katholisch

2008 Profanierung der Kirche. Die Kirche wird unter Denkmalschutz gestellt.
2009 die Kirche wird leergeräumt.
2010/11ff Teilabriss, Umbau zu einer Seniorenwohneinrichtung durch den caritasverband, nach Entwürfen der Architekten Pfeiffer, Ellermann und Preckel (extern). Der Kirchenraum wird zum Innenhof, der Altar zu einer Kapelle umgebaut. Der Innenhof wird links und rechts von Neubauten flankiert, in denen barrierefreie Wohnungen, sowie Hausgemeinschaften entstehen.
Oktober 2012 Eröffnung des Adelheid-Hauses

siehe auch: Kapuzinerkirche in Geldern

Quelle/Info:
rp-online.de:
Geldern: Adelheid-Kirche als Denkmal? (23.02.2008)
Geldern: Adelheid-Haus: Umbau hat begonnen (09.03.2011)
Geldern: Bänke aus Adelheid-Kirche geholt (26.11.2009)

kirchensite.de Trauer über Aufgabe. Architekten bewahrten Adelheidkirche vor Abriss (31.01.2012)
caritas-geldern.de – Adelheid-Haus Geldern feierlich eingeweiht (07.10.2012)

Lit.:
Kirchen geben Raum. Empfehlung zur Neunutzung von Kirchengebäuden. St. Adelheid, S. 26 Hg. Landesinitiative StadtBauKultur NRW 2020. 2014 stadtbaukultur-nrw.de
Jörg Beste: Neuorientierungsprozesse für Kirchengebäude. In BAUKULTUR Jg. 6/2010, S. 22-25

Gescher (Münsterland), Marienkirche

Bauzeit: 1953-54 (unter großer Spendenbeteiligung der Bevölkerung erbaut)
Standort: Josef-Willenbrink-Straße
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

2004 Gemeindefusion mit St. Pankratius
Die kirche ist eine von 13 Gotteshäusern, welche im Rahmen des Modellvorhabens „Kirchenumnuutzungen in Nordrhein-Westfalen“ zur Umnutzung ausgewählt werden.
2009 angedachte Wohnverwendung des Planungsbüros Pesch & Partner.
Ende 2010 Profanierung (1)
Feb. 2011 Erwägungen über Umnutzung der Kirche zur Bücherrei, alternativ zur Errichtung eines Bibliotheksneubaus. Auf Wunsch eines Fördervereins könnte die Nuztung des ehemaligen Chores als Marienkapelle fortgeführt und durch eine Stiftung finanziert werden.
2014 Entscheidung zum Umbau der Kirche für betreutes Wohnen für Senioren.(2)
2015 Umbau der Kirche mit zwei Obergeschossen im Innenraum.(3) Die äußere Erscheinung der Kirche bleibt vom Umbau unberührt.
2017 Eröffnung des marienquartiergescher.de (PDF).

Quelle/Info:
(1) Profanierung St. Mariens auf kath-gescher.de
(2) Durchbruch: Zukunft der Marienkirche gesichert! 12.09.2014 auf gescherblog.de
(3) Marienkirche: Einstimmig für Bastian-Pläne.. auch mit zweitem Obergeschoss! 19. Februar 2015 auf gescherblog.de
Modellvorhabens „Kirchenumnuutzungen in Nordrhein-Westfalen“ PDF auf stadtbaukultur-nrw.de

Münster, Johanniter Kommende

Bauzeit: gotisch
Standort: Breul 43
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

1810 wurde die Münsteraner Johanniterkommende aufgehoben – Profanierung der Kapelle.
nach 1811 nördliche Hälfte Tabaklager, südliche Gemüse- und Heulager, Gewächshaus einer Gärtnerei.
Von 1929 bis 1931 Vermietung der Kirche an die Künstlergemeinschaft ‚Schanze‘ als ‚Städtische Kunststuben‘.
Anfang 1932 entsteht im OG ein städtisches Museum zu Ehren dreier bedeutender ‚Münsteranerinnen‘, das sog. Drei-Frauen-Museum: Annette von Droste-Hülshoff (1797?1848), Fürstin Amalie von Gallitzin (1748?1806), Bildhauerin Elisabet Ney.
Nach 1936/38 Auflösung der Ausstellung und Nutzung als Wohnhaus.(1)
Im 2. Weltkrieg zerstört.
Seit 1948 evangelische Gottesdienst.
Heute Filialkirche und ökumenischer Treffpunkt der Apostelgemeinde (extern).
Quelle/ Info:
Lit.:
– (1) Kriegsschicksale deutscher Architektur, 1987
– Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen. Bd. 41. Die Stadt Münster, Bd. 6: Die Kirchen und Kapellen der Stadt ausser dem Dom. Geisberg, Max. – Münster (1941)
Web:
Johannes Kapelle auf wikipedia.org
Das Elisabet-Ney-Zimmer (24. April 2014) auf blog.stadtmuseum-muenster.de

Dülmen (NRW), Maria Königin Kirche

Bauzeit: 1959-61
Standort: Anna-Katharina-Emmerick-Str. 28
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

2006 fusionieren die Gemeinden Maria Königin und Heilig Kreuz zur Großgemeinde Heilig Kreuz.
2007/8? Verkauf der Kirche an die Heilig-Geist-Stiftung (extern)
2008 letzter Gottesdienst im November sowie Auslobung eines Wettbewerbs zum Umbau der Kirche für Wohnzwecke (15 sog. Kirchwohnungen, barrierefrei).
Jan. 2011 Verkauf des Kircheninventars
2011/12 Umbau durch Feja + Kemper Architekten (feja-kemper.de) für altersgerechtes Wohnen, mit Erhalt des Gesamtraumeindrucks und fortbestand von Gottesdiensten in einer Kapelle.

Quelle/ Info:
Umbau Maria-Koenigin auf baukunst-nrw.de (Fotos, Beschreibung)
pdf zum Wettbewerb auf bistum-muenster.de
– Westsfälische Nachrichten – wn.de:
-> Profanierung. Außen Kirche – innen Wohnung (16.05.2012)
-> Wohnen im Kirchenschiff. Kirchen und Klöster werden umgewidmet, bleiben aber Häuser für Menschen (20.05.2013)

Münster, Apostelkirche

Bauzeit: 13. Jh. (got. Hallenkirche: ältester Bau dieses Typs in Westfalen)
Standort: An der Apostelkirche
Architekt:
Konfession: römisch katholisch, Minoriten

Mit Säkularisierung 1803 des Klosters wird die Anlage zur preußischen Kaserne umgebaut. Eine eingezogene Trennwand separiert den Chor vom Hauptraum ab, zudem wird im Chor mit einbau von Zwischendecken Wohnraum geschaffen.
1806-13 während der napoleonischen Zeit Münsters erfolgt die gänzliche Nutzung der Kirche als Lagerraum.
1822 kommt es zur Sanierung bzw. Wiederherstellung der Kirche durch Karl Friedrich Schinkel für die gottesdienstliche Nutzung als Garnisonskirche.
1840 übernimmt schließlich die evangelische Zivilgemeinde die Kirche, welche diese bis heute nutzt. Auch Militärgottesdienste finden nachwievor dort statt.

Quelle/ Info:
– Detaillreiche Beschreibung zur Geschichte der Apostelkirche auf apostelkirchengemeinde-muenster.de

Dielmissen (LK Holzminden), St. Johannes Evangelist

Bauzeit: 1964
Standort: Rosenstraße 2 / Ecke Am Schlagbaum
Architekt: Rumpf (Paderborn)
Konfession: römisch katholisch

2004 profaniert und verkauft.
Heute Wohnhaus

Fundort: Liste der profanierten Kirchen im Bistum Hildesheim auf wikipedia.org
Info/ Quelle: St. Johannes Evangelist auf wikipedia.org