Krefeld, Erscheinung Christi

Bauzeit: 1892–1894
Standort: Dreikönigenstraße 54
Architekt:
Konfession: alt-katholisch

1957 Kam es zu ersten baulichen Veränderungen des Gebäudes. Mit Einbau einer Zwischendecke wurde das Haupt- und Nebenschiff zu einem Gemeindezentrum umgewandelt, in dem das Untergeschoss als Gemeindesaal und das Obergeschoß zur Kirche wurde. Auch der sechsgeschossige Turm kam in diesem Jahr dazu.
Ihren heutigen Namen trägt die Kirche erst seit 1997.
Die Kirche gilt bislang als erste katholische, in der 2004 ein Kolumbarium eingerichtet wurde. Ebenso in der alt-katholischen Kirche Namen-Jesu-Kirche Bonn erfolgten inzwischen ein solcher Einbaute.

Info/ Quelle
Erscheinung Christi auf wikipedia.org
Fotos auf erscheinung-christi.de

kolumbarium.org

 

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Kamp Lintfort (NRW), St. Marien

Bauzeit: 1926/27
Standort: Vinnstraße/ Kattenstraße (https://goo.gl/maps/wDCxNm1JVks)
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

2007 Fusion zur Pfarrgemeinde St. Josef
2012 profaniert
2014 Umbau zu einer Tageseinrichtung für 55 Kinder. Finanziert wird das 1,5 mio teure Projekt vom Land NRW, Kommune und Bistum.
Den Planungsentwurf liefern die Architekten Burhoff & Burhoff.
21.02.2014 Starten die Umbauarbeiten: u.a. das Kirchenschiff wird durch eine Zwischendecke unterteilt; EG: Gruppenräume, Nebenräume, Schlafräume, Leiterinnenbüro; OG: Küche, Versammlungsraum, Mehrzweckraum, Personalraum und Abstellräume; Umbau des Altarraums zum Treppenhaus inkl. Fahrstuhl.
Januar 2015 Einzug in die fertiggestellte Kindertagesstätte.

siehe auch: St. Barbara sowie St. Paulus beide ebenfalls Kamp Lintfort

Info/ Quelle
auf st-josef-kamp-lintfort.de:
Unter dem Dach der Marienkirche entsteht ein Kindergarten 12.04.2012
Baumaßnahmen in den Kitas 14.08.2013
Bauarbeiten im vollen Gange 15.05.2014
Kindertagesstätte St. Marien von Burhoff Architekten auf www.german-architects.com

Altena Tiergarten, Melanchthonkirche

Bauzeit: 1961
Standort: Kirche auf OpenStreetMap
Architekt:
Konfession: evangelisch

2006 Verkauf für 320.000 EUR an Privat. Umbau in ein Einfamilienhaus durch den Architekten Paul Ricker (extern), u.a. durch Einziehen zweier Zwischendecken im Kirchenraum sowie Außenanbauten.

Siehe weitere Kirchen in Altena: Paul-Gerhardt-Kirche am Breitenhagen; Kirche Vom Frieden Christi; Gemeindezentrum Drescheider Berg; reformierte Kirche

Quelle/ Info:
Umbau der Kirche, Projektbeschreibung auf ricker-ingenieure.de

Artikel auf derwesten.de
Steinerne Träume zu verkaufen (19.11.2011)
Kirche verkauft Immobilien (25.11.2008)

Bochum Laer, Fronleichnamkirche

Bauzeit: 1913
Standort: Alte Wittener Straße 25
Architekt: Hermann Wielers
Konfession: römisch katholisch

2008 Fusion mit der Gemeinde Liebfrauen und Profanierung der Fronleichnamskirche. Während der Planungsphase durch die Caritas bleibt die Kirche ungenutzt.
2013ff Beginn der Umbaumaßnahmen(1)

Quelle/ Info:
Ein einsamer Geburtstag. Artikel am 13.09.2013 auf derwesten.de
Fronleichnamkirche auf glasmalerei-ev.de
Fronleichnamkirche auf ruhr-bauten.de
Fronleichnamkirche auf pfarrei-liebfrauen.de
(1)- Fronleichnamkirche auf fp-architekten.de
Kirchen von Bochum-Laer auf wikipedia.org

Münster, Klarissenkirche

Bauzeit: 1619
Standort: Stubengasse
Architekt:
Konfession: römisch katholisch, Klarissinnen

1652 Klarissenkirche durch Exlosion des Pulverturm am Breul zerstört.
1808 Säkularisation des Klosters
1824 die Kirche wird in das sog. ‚Große Armenhaus“ umgebaut, inkl. Einbau von Zwischendecken.
1927/28 Einrichtung der Universitäts-Hautklinik in der Kirche.
1943/44 durch Bomben getroffen
1950er Jahre Abbruch der Ruine

Quelle/ Info:
Lit.:
– Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen. Bd. 41. Die Stadt Münster, Bd. 6: Die Kirchen und Kapellen der Stadt ausser dem Dom. Geisberg, Max. – Münster (1941)
– Kriegsschicksale, 1987
Web:
– Über die Ausgrabungen Stubengasse das Klarissenkloster, das Clemenshospital, das Klarissenkloster auf muenster.de
– ebenda Die Kirche der Klarissen

Münster, Apostelkirche

Bauzeit: 13. Jh. (got. Hallenkirche: ältester Bau dieses Typs in Westfalen)
Standort: An der Apostelkirche
Architekt:
Konfession: römisch katholisch, Minoriten

Mit Säkularisierung 1803 des Klosters wird die Anlage zur preußischen Kaserne umgebaut. Eine eingezogene Trennwand separiert den Chor vom Hauptraum ab, zudem wird im Chor mit einbau von Zwischendecken Wohnraum geschaffen.
1806-13 während der napoleonischen Zeit Münsters erfolgt die gänzliche Nutzung der Kirche als Lagerraum.
1822 kommt es zur Sanierung bzw. Wiederherstellung der Kirche durch Karl Friedrich Schinkel für die gottesdienstliche Nutzung als Garnisonskirche.
1840 übernimmt schließlich die evangelische Zivilgemeinde die Kirche, welche diese bis heute nutzt. Auch Militärgottesdienste finden nachwievor dort statt.

Quelle/ Info:
– Detaillreiche Beschreibung zur Geschichte der Apostelkirche auf apostelkirchengemeinde-muenster.de

Münster, Observantenkirche

Bauzeit: 1687-98
Standort: Schlaunstraße, Ecke Rosenstraße.
Architekt:
Konfession: römisch katholisch, Franziskaner

1811/12 das Kloster wird Säkularisiert und geht in den Besitz des preußischen Militärfiskus über. Die Ausstattung der Kirche wird versteigert, die Kirche steht bis 1819 leer.
Nach 1819 Abbruch des Kirchenportals, des Turms sowie der Sakristei. Zudem erfolgt der Einbau einer Zwischendecke, mit Nutzung des EG als Pferdestall. Infanterie bis WK,
Seit 1940 Eingentum der Stadt.
Seit 1920 Lager für Kulissen (Requisitenkammer) des Stadttheaters (Foto! bei Geisberg Westfalen 1941)
Nach Zerstörung und Wiederaufbau in den 1940er/50er Jahren wird die Kirche seit 1961 als evangelische Universitätskirche sowie als Konzertstätte der Universität genutzt.
2015 ist eine grundlegende Sanierung der Kirche in Planung, (‚voraussichtlich 1,7 Millionen Euro, trägt das Land, in dessen Sondervermögen sich die Kirche befindet.'(1))

Quelle/ info:
Lit.: Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen. Bd. 41. Die Stadt Münster, Bd. 6: Die Kirchen und Kapellen der Stadt ausser dem Dom. Geisberg, Max. – Münster (1941)
Web:
Observantenkirche auf wikipedia.org
Observantenkirche auf ubbenhorst-architekten.de
(weitere) Kirchen im Besitz des Landes NRW auf mbwsv.nrw.de
_________
(1) Westfälische Nachrichten – wn.de : Land zahlt die Sanierung Geld fließt für Observantenkirche (18.12.2014)

Münster Geistviertel, St. Sebastian

Bauzeit: 1962
Standort: Sebastiankirchweg/ Hammerstraße
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

2004 Fusion der Gemeinden Heilig Geist und St. Sebastian
2009 Architektur-Wettbewerb
2012ff Umbau zu einem Kindergarten (Kindertagesstätte St. Sebastian) im Bauprojekt Hammer Straße durch die Architekten bolles-wilson.com

Quelle/ Info:
Westfälische Nachrichten – wn.de :
> Umbau in Kindertagesstätte St. Sebastian: Asbest wurde entfernt (03.08.2011)
> Umbau von St. Sebastian Eine Kirche wird zur Kita (26.05.2012)
muensterschezeitung.de – Awo-Warnstreik in Münster Kaum Einschränkungen (16.10.2014)

Münster, Dreifaltigkeitskirche

Bauzeit: 1937-39
Standort: Ecke Grevener Straße/Friesenring (https://goo.gl/maps/Mz8L1)
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

2001 fusionieren die Dreifaltigkeitsgemeinde, St. Bonifatius und Hl. Kreuz.
2007 letzer Gottesdienste
2010 endgültig profaniert
2010ff wird die Kirche an die Wohnungsbaugenossenschaft Wohn+Stadtbau verpachtet. Es erfolgt der Umbau für Wohnungen in betreuten Wohngemeinschaften für Obdachlose sowie Büroflächen. Insgesamt wird der Innenraum in 5 Etagen und acht Einzelappartements unterteilt.
Januar 2013 findet die Einweihung der Umgebauten Kirche statt, das Projekt ist Teil des Angebots der Bischof-Hermann-Stiftung zur Wiedereingliederung suchterkrankter oder psychisch kranker Menschen. (vergl. wohnhilfen-muenster.de Wohnen-60plus)

Quelle/ Info:
Liste der profanierten Kirchen im Bistum Münster auf wikipedia.de
Dreifaltigkeitkirche auf wikipedia.org
spiegel.de: WG für pflegebedürftige Senioren: Ein Zuhause für Obdachlose (17.06.2013)
kirchensite.de :
> Umbau der ehemaligen Dreifaltigkeitskirche. Helle Räume für das Wohnprojekt (17.01.2013)
> Versammlung der Gemeinde Heilig Kreuz. Dreifaltigkeitskirche wird verkauft (06.06.2008)

Münster, St. Bonifatius

Bauzeit: 1965
Standort: Cheruskerring 19
Architekt: Eberhard Michael Kleffner und Christa Kleffner-Dirxen
Konfession: römisch katholisch

2000ff Verkauf an den Dialogverlag (u.a. Kirche + Leben) sowie Umwandlung zu einem Büro-/ bzw. Verlagsgebäude
2004 unter Denkmalschutz gestellt
2005 Einweihung der Verlags- und Redaktionsräume. Von außen nahezu unverändert, wurde das Innere durch zwei Zwischendecken unterteilt. Entwurf: Paul Niederberghaus & Partner in Ibbenbüren (St. Bonifatius-Verlagshaus auf agn.de)
Es handelt sich bei St. Bonifatius nicht, wie Generalvikar Norbert Kleyboldt formuliert, um die erste Kirchenumnutzung im Bistum Münster (1): siehe u.a. Dominikanerkirche Münster

Quelle/ Info:
Liste der profanierten Kirchen des Bistums Münster auf wikipedia.de
dialogverlag.de
kirchensite.de
> (1)Computer statt Kniebank (05.01.06)
> Zwei Denkmalschützer referieren. Frühere Kirchengebäude zwischen Umnutzung und Abriss
> Der neue Besitzer der ehemaligen Bonifatiuskirche. Wer ist der Dialogverlag? (05.01.06)