Limburg, evangelische Kirche

Bauzeit: 1864-66
Standort: Bahnhofstraße 1
Architekt: Regierungsbaumeisters Preußer
Konfession: evangelisch lutherisch

1973-75 erfolgt der Umbau zu einem Gemeindezentrum durch das Architekturbüro Paul Friedrich Posenenske(†): dabei wird der Innenraum in drei Etagen Unterteilung. Der Kirchenraum befindet sich in der 2. Etage.

Fundort: Dehio: Hessen, 1982
Info und Fotos:
ev. Kirche Limburg auf Kirchenbau.de
Geschichte sowie ein Innenraumansicht auf ev-dekanat-runkel.de

Advertisements

Düsseldorf, Kreuzherrenkirche

Bauzeit: 1445
Standort: Ursulinengasse, Ecke Ratinger Straße.

1811 Kloster aufgehoben
1812 Kirche profaniert, Nutzung u.a. als Pferdestall, Munitionsdepot (Montierungsdepot bis 1894): Einbau einer Zwischendecke.
um 1900 Erwägungen zum Umbau zu einer Garnisonskirche
bis 1957 Finanzamt
1958 Rückgabe an das Kölner Erzbistum
1960-1968 Rückbau und Rekonstruktion des Zustands vor dem 19. Jh.
1990 Schulkirche und Aula des St.-Ursula-Gymnasium

Info: St. Ursula Gymnasium

Bielefeld Heepen, Neuapostolische Kirche

Bauzeit 1970/80er
Standort: Theodor-Heuss-Straße 16

2006 Zusammenlegung der Gemeinden Heepen und Kammeratsheide
2009 neuer Träger Verein ‚Integrative Montessori Erziehung‘, langfristiger Mietfvertrag mit der NAK Immobilien GmbH
2010 Nach Einbau einer Zwischendecke im Kirchenraum erfolgte der Einzug des Kindergartens im August des Jahres.

Qelle:
NAK: Kinderhaus in einer ehemaliger Neuapostolischen Kirche
Bischoff-Veröag: Früher Kirche, jetzt Kinderhaus
Info: nak-immobilien-gmbh.com/

Köln, Karmeliterkirche

Bauzeit: 1620-29
Standort: im Dau/ Ecke Severinstraße
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

Mit Säkularisation des Klosters erfolgt 1802 die Übernahme der Anlage durch die französische Militärverwaltung. Nach Abzug der Franzosen diente die Kirche seit ca. 1814 beinahe hundert Jahre dem preußischen Proviantamt als Getreidelager. 1818-23 wurden hierfür die Gewölbe entfernt und vier Schüttböden eingezogen.
1910 erwirbt die Stadt Köln die Anlage, worauf unmittelbar der Abbruch der Klosterbauten mit Ausnahme des Kapitelsaals sowie der Kirche erfolgt. Diese wird mit Herausnahme der vier Zwischendecken sowie Einbau einer Zwischendecke auf Gebälkniveau der Kirche wiederhergestellt, dabei wird das Untergeschoß als Turnhalle der angeschlossenen Schule genutzt, während das Obergeschoß als Museum für Volkshygiene fungiert.
Im 2. Weltkrieg kommt es durch Bombeneinwirkung zur Totalzerstörung der Kirche. Die Reste werden zur Neubebauung von Wohnhäusern abgerissen.

Fundort: Die Kunstdenkmäler der Stadt Köln. Ergänzung: Die ehemaligen Kirchen, Klöster, Hospitäler und Schulbauten der Stadt Köln. In: Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz, i.A. Paul Clemens, Band 7, 1937.

Lit: Hilda Lietzmann: Die Kölner Klosterkirchen der Unbeschuhten Karmeliten „im Dau“ und „St. Maria vom Frieden“. In: Zeitschrift für Kunstgeschichte, 35 Bd., H. 3, 1972 online auf: jestor.org

Fotos vom Abbruch der Kirche auf bilderbuch-koeln.de

Wismar, Schwarzes Kloster/ Dominikaner-Klosterkirche

Bauzeit: um 1400

vor 1600 verließ der letzte Mönche das Kloster
1689 Einrichtung eines Waisenhauses im Langhaus, Chor weiterhin gottesdienstlich genutzt
1876 Abbruch des Langhauses und Neubau einer Schule in situ
1878/80 der Chor wurde in den Schulbau der heutigen Goethe-Oberschule einbezogen und zweigeschossig ausgebaut. Die segmentbogigen Fenster im Sockelbereich weisen auf die geschoßeinteilung im inneren hin: über der Turnhalle liegt die Aula.

Fundort: Dehio, MV 2000
Info:
http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzes_Kloster_(Wismar)
http://www.igs-wismar.de/

Berlin-Mitte, Deutscher Dom/ Neue Kirche

Bauzeit: 1701/1708
Architekt Martin Grünberg

vor 1939 Universitätskirche
1945 Kriegsruine
1992-1996 Umbau durch Jürgen Pleuser
Heute Demokratiemuseum: Ausstellung des Deutschen Bundestages Wege, Irrwege, Umwege. Die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland

Quelle/ Info:
– Die Nutzung von Turm und Kirche. Zur Geschichte der Neuen Kirche am Gendarmenmarkt. In: Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins e.V. gegr. 1865, Jg. 102, 2006, S. 300-309; pdf online auf marenkrause.de

Kaiserslautern, St. Martin

Bauzeit: 1284
Standort: Klosterstraße
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

Nach 1538 kommt es zur Säkularisierung das Klosters.
1652 wird die Klosterkirche zum städtisches Zeughaus umgewandelt und die Kirche mit einer Zwischendecke versehen.
Seit den 1660er Jahren nutzt der Harzog von Simmern die Kirche als Reithalle. Bis sie schließlich 1688 den Fanziskanern überlassen wird.
1706-1718 Instandsetzung der Kirche, Zuteilung der Kirche an den Fanziskaner Orden
1802 abermalige Säkularisierung des Klosters mit seitheriger Nutzung der Kirche als katholische Pfarrkirche St. Martin.

Fundort: Dehio Rheinland-Pfalz, 1984
Info:
sankt-martin-kaiserslautern.de
St. Martin auf Wikipedia.de