Gelsenkirchen Horst, St. Laurentius

Bauzeit: 1900
Standort: Laurentiusstraße
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

2007 fusionierte die Horster Gemeinde mit St. Hippolytus.Zwischenzeitliche Planungen, die Kirche in ein soziales Wohnbauprokekt mit ca. 30 Wohnungen umzuwandeln, wurden inzwischen verworfen. Das Architekturbüro zwoplus-architekten lieferten dazu einen Entwurf.
Am 03. Februar 2019 wird die Kirche Profaniert.

Info/Quelle
Laurentius wird aufgegeben (06.12.2018) auf Huppolytus
St. Laurentius auf gelsenkirchener-geschichten.de
Die Laurentiuskirchen an der Straße zum Bauverein im Horster Süden wird 2019 Entweiht. 05.11.2018 auf lokalkompass.de

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Mönchengladbach, St. Kamillus

Bauzeit: 1929–1931
Standort: Kamillianerstraße 40
Architekt: Dominikus Böhm
Konfession: römisch katholisch

Nach Profanierung 2014 wurde die Kirche nach Plänen von bdmp Architekten (bdmp-architekten.de) in ein Kolumbarium umgebaut. Mit ca. 3000 Urnenplätzen gehört St. Kamillus derzeit, nach der Liebfraunkirche in Dortmund mit 4000 Urnenplätzen, zum größten Kirchen-Kolumbarium in Deutschland.

Info/ Quelle
st-kamillus-kolumbarium.de
St. Kamillus Kolumnarium auf baukunst-nrw.de
Fotos von St. Kamillus auf lightlife.deR

Hannover, St. Nazareth

Bauzeit: 1905-07
Standort: Sallstraße 57
Architekt: Otto Lüer
Konfession: evangelisch lutherische

2009 erfolgte der Zusammenschluss mit der Gemeinde Athanasius und Paulus zur Südstadt-Kirchengemeinde. Während die Athanasiuskirche inzwischen geschlossen wurde, kam es in der Nazarethkirche zum Einbau eines Kolumbariums, welches unter der Nordempore durch Glaswände vom Hauptschiff getrennt wurde. Seit 2013 stehen 672 Urnenplätze zur Verfügung. Nach Ablauf der 20jährigen Ruhezeit werden die Urnen entgültig im Turm der Kirche bestattet.

Weiteres Kolumbarium in Hannover: kath. Hl. Herz-Jesu Kirche

Info/Quelle
– Südstadt-Gemeinde suedstadt-gemeinde.eu
Nazarethkirche auf wikipedia.org

Rheine Gellendorf (NRW) , St. Konrad

Bauzeit: 1961
Standort: Am Pfarrhaus 6
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

Nach Profanierung und Gemeindefusion (Großgemeinde Sankt Antonius) wurde die Kirche 2009 an eine Modefirma verkauft. Geplant ist der Einzug des Fitnessstudio templegym (templegym.de)

Info/Quelle
– „the church“ https://de-de.facebook.com/templegym.rheine/
St. Konrad auf sankt-antonius-rheine.de
Fitness-Studio in ehemaliger Kirche in Rheine (24.10.2018) auf gn-online.de

Krefeld, St. Elisabeth von Thüringen

Bauzeit: 1894
Standort: Hülsener Straße
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

Nach Gemeindefusion 2014 mit St. Anna und St. Thomas Morus, fiehl die Entscheidung, St. Elisabeth v. Th. zum Kolumbarium für 1300 Urnenplätze umzubauen. Den Gestaltungsentwurf lieferten die Architekten Monika Aulbur und Willi Theelen.
Bei der Eröffnung des Kolumbarium 2018 waren bereits über 300 Urnenplätze reserviert, so daß sogleich beschlossen wurde, nur noch bei Todesfall Urnenplätze abzugeben.

Info/ Quelle
Fotos zum Umbau auf grabeskirche-krefeld.de
Grabeskirche (13. July 2018) auf rp-online.de
heiligste-dreifaltigkeit-krefeld.de
Grabeskirche auf youtube.com

Hannover Misburg, Hl. Herz Jesu

Bauzeit: 1904-05
Standort: Max-Kuhlemann-Straße 13
Architekten: Maximilian Jagielski und Georg Thofehrn
Konfession: römisch katholisch

Nach Gemeindefusion in den Verbund St. Marien Hannover-Ost wurde 2010 die Kirche nach Plänen von Christoph Palmen und Arne Kesten zum Kolumbarium für 1500 Urnen umgebaut. Ausgeführt wurde das Vorhaben durch Thomas Rauck. Es ist das erste Kolumbarium dieser Art im Bistum Hildesheim.

Weiteres Kolumbarium in Hannover: Ev. Nazarethkirche

Info/ Quelle
HL. Herz Jesu auf Rauck.de
– Kolumbarium Hl. Herz-Jesu kolumbarium-hannover.de
St. Marien Hannover-Ost
– Helge Adolphsen: Überlegungen zu den Kolumbarien aus theologischer und architektonischer Sicht. In „kunst und kirche“ 02/2011, S.5-8/ hier zur online pdf

Leverkusen Rheindorf, Paul-Gerhardt-Kirche

Bauzeit: 1966
Standort: Elbe-/ Masurenstraße
Architekten: F.G. Winter und Bruno Höft
Konfession: evangelisch lutherisch

Nach dem letzten Gottesdienst wurde die Kirche 2006 abgebrochen und das Grundstück verkauft. Heute steht ein Discounmarkt an gleicher Stelle. Gemeinsam mit dem Erlös der ebenfalls abgebrochenen Lukas Kirche (Wittenbergerstraße 5) wurde andernorts bereits 2005 die Hoffnungskirche (Solinger Straße 101) errichtet. Der Neubau ist womöglich die erste Kirche der neueren Zeit inklusive Kolumbarium.

Info/Quelle:
– Website der Gemeinde Hoffnungskirche ev-hoki.de
Paul-Gerhardt-Kirche auf wikipedia.org
Hoffnungskirche auf wikipedia.org

Erfurt (Thüringen), Allerheiligen

Bauzeit: 12. und 14. Jh.
Standort: Allerheiligenstraße/ Martstraße 44
Architekt:
Komfession: römisch katholisch

2007 kommt es zum Einbau eines Kolumbariums, welches, neben der Kirche Erscheinung Christi in Krefeld 2004, 2006 der Aachener Grabeskirche St. Josef und St. Konrad in Marl, zu den ersten dieser Art gehört. In Allerheiligen trennt seither eine Glaswand das südliche vom nördliche Schiff, in dem sich in Letzterem inzwischen 15 Stelen mit 45 Urnenfächern befinden. Mit einer Chipkarte haben lediglich Angehöriger dorhin Zugang.
Anders als andere inzwischen existierende Kirchen-Kolumbarien, dient dieses ebenso Christen wie Nichtchristen und bildet damit ein Alleinstellungsmerkmal.

Info/ Quelle
Allerheiligenkirche Erfurt auf wikipedia.org

Krefeld, Erscheinung Christi

Bauzeit: 1892–1894
Standort: Dreikönigenstraße 54
Architekt:
Konfession: alt-katholisch

1957 Kam es zu ersten baulichen Veränderungen des Gebäudes. Mit Einbau einer Zwischendecke wurde das Haupt- und Nebenschiff zu einem Gemeindezentrum umgewandelt, in dem das Untergeschoss als Gemeindesaal und das Obergeschoß zur Kirche wurde. Auch der sechsgeschossige Turm kam in diesem Jahr dazu.
Ihren heutigen Namen trägt die Kirche erst seit 1997.
Die Kirche gilt bislang als erste katholische, in der 2004 ein Kolumbarium eingerichtet wurde. Ebenso in der alt-katholischen Kirche Namen-Jesu-Kirche Bonn erfolgten inzwischen ein solcher Einbaute.

Info/ Quelle
Erscheinung Christi auf wikipedia.org
Fotos auf erscheinung-christi.de

kolumbarium.org

 

Viersen Rintgen (NRW), St Josef

Bauzeit: 1889-91
Standort: An der Josefskirche 15
Architekt: Joseph Kleesattel
Konfession: römisch katholisch

Seit 2009, nach Geimeindefusion mit St. Remigius, ist St. Josef obsolet und wird 2012 nach einer ersten Bauphase als Kolumbarium eröffnet.
Derzeit (2018) wird eine zweite Bauphasee durchgeführt. Die Kirche soll auch in Zukunft für Konzerte und andere Veranstaltung genutzt werde, obgleich es sich formal im Bereich der Urnenstelen um einen Friedhof handelt.

Info/ Quelle:
Geschichte von St. Josef auf grabeskirche.st-remigius.de
– Ortsteil Kirchen in Rintgen auf wikipedia.org