Köln Deutz, St. Heinrich

Bauzeit: 1967
Standort: An St. Heinrich (ehem. Tenktererstr. 7)
Architekt: Alfons Leitl
Konfession: römisch katholisch

Nach Gemeindefusion (St. Urban, St. Heribert, St Heinrich), wird die Kirche im April 2010 profaniert.
Seit 2011 erfolgt die Nachnutzung als Mehrzwecksaal einer Wohneinrichtung für psychisch kranke Menschen: Köln-Ring gGmbH, Zentrum Heinrich

Info/ Quelle
Liste profanierter Kirchen im Erzbistum Köln auf wikipedia.org
St. Heinrich auf pfarrgemeinde-deutz.de
Kirche auf Glockenklänge.de

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Köln, St. Christoph

Bauzeit: 12. Jh.
Standort: ehm. nordöstl. von St. Gereon
Architekt:
Konfession: römisch katholisch, Chorherrenstift

1802 nach Säkularisierung der Stiftskirche St. Gereon wird die bis dahin als Pfarrkirche fungierende Christopherus Kapelle auf Abbruch verkauft, St. Gereon dient seither als Pfarrkirche.
Bis 1837 erfolgt der vollständige Abbruch von Kirche und Umfassungsmauern, an deren Stelle die heutige Christoph-/ Gereonstraße angelegt wird.

Info / Quelle
Colonia Romanica, Bd. 18, Köln 1913, St. Christoph, S. 92
St. Christoph auf wikipedia.org

Köln, St.Jakob

Bauzeit: 11. Jh.
Standort: ehm. Neben St. Georg
Architekt:
Konfession: römisch katholisch, Chorherrenstift

1803 Nutzung als Magazin. Pfarrgottesdienste finden für kurze Zeit in der Klosterkirche St. Maria Magdalena statt (gegenüber St. Severin), nach Abbruch der Kapelle 1805 wird die unmittelbar neben St. Jakob gelegene St. Georg Pfarrkirche der Gemeinde.
1809 erfolgt der Verkauf ser Kirche an die Stadt, welche umgehend zum Bau der Georgstraße das südliche Kirchenschiff beseitigt. Die übrigen Gebäudeteile bleiben noch einige Jahre als Kornspeicher erhalten, bis auch diese 1825 abgebrochen werden.

Info / Quelle
Colonia Romanica, Bd. 18, Köln 1913, St. Christoph, S.
92
St. Jacob auf wikipedia.org

Köln, St. Kolumba

Bauzeit: 11./12. Jh.
Standort: Kolumba-/ Brückenstraße
Architekt:
Konfession: römisch katholisch, Chorherrenstift

Im zweiten Weltkrieg wird die Kirche beinahe völlig zerstört. In der Ruine errichtet Gottfried Böhm 1956/57 eine Marienkapelle, die als „Maria in den Trümmern“ bekannt wird.
2003-2008 wird das Museums „Kolumba“ über den Resten von St. Kolumba nach Entwürfen von Peter Zumthor errichtet. Ursprünglichen Grundriss und die Mauerreste der Kirche sind im Museum als Teil der Ausstellung sichtbar.

Info / Quelle
Colonia Romanica, Bd. 18, Köln 1913, St. Christoph, S. 159ff
St. Kolumba auf wikipedia.org
KOLUMBA – Erzbischöfliches Diözesanmuseums.

Köln, St. Brigiden

Bauzeit: 12. Jh.
Standort: ehm. an die Südseite von groß St. Martin anlehnend
Architekt:
Konfession: römisch katholisch, Brigidenbruderschaft

1804 erfolgt die Aufhebung der Pfarrei durch die Franzosen. Die größere St. Martinkirche wird neue Pfarre. Vermutlich wegen Baufälligkeit wird die Kirche 1805 für 5075 Franken auf Abbruch verkauft. Im erhaltenen Bestand kommt es zur Errichtung einer Trassmühle (Trass: Zusatzstoff bei Zementherstellung).
1824 werden die letzten Reste der Kirche abgebrochen.

Info / Quelle
Colonia Romanica, Bd. 18, Köln 1913, St. Brigiden, S. 75-80
St. Brigiden auf wikipedia.org

Köln Gremberghoven, Matthäuskirche

Bauzeit: 1958
Standort: Matthäus-/ Teutonenstraße
Architekt:
konfession: evangelisch

September 2016 wird die Kirche entwidmet und an einen privat Investor verkauft. Anstelle der Kirche entsteht ein Wohnhaus mit 29 Wohneinheiten. Die verbliebenen 200 Gemeindemitglieder besuchen die Gottesdienste in der Hoffnungskirche in Finkenberg.

Info/ Quelle
Kirchenglocke auf Reisen Matthaeuskirche wird vor ihrem Abriss ausgeraeumt. Artikel 11.05.2017 auf rheinische-anzeigenblaetter.de
Vor Abriss Glocken der Matthäuskirche in Gremberghoven läuten bald an der Adria – Quelle: https://www.ksta.de/26848572 ©2018
Foto auf commons.m.wikimedia.org
St. Matthäus auf glasmalerei-ev.de

Köln Seeberg, St. Markus

Bauzeit:
Standort: Geranienweg 27
Architekt: Franz Schaller – auf wikipedia.org
Konfession: römisch katholisch

Seit 1994 ökumenische Gottesdienste
2001 nach Brand Verkauf an die Rum-Orthodoxe Kirche von Antiochia.
2004 Fertigstellung der neuen Ikonostase in der St. Dimtrios Gemeinde. Anfertigung der Ikonostase in Homs/Syrien.

Info/ Quelle
Chronik der Gemeinde auf dimitriosgemeinde.com
Fotos St. markus auf bilderbuch-koeln.de
Liste profanierter Kirchen im Erzbistum Köln auf wikipedia.org

Köln Zündorf, St. Joseph

Bauzeit: 1887–89
Standort: Gütergasse 33
Architekt:
Konfession: römisch katholisch, Augustiner Cellitinnin

1973 erfolgt der Verkauf der Kapelle. Zunächst wurde der Abbruch der Kapelle empfohlen, jedoch konnte dies durch den Einsatz des 1987 gegründeten „Kulturverein Zündorfer Klosterkapelle“ verhindert werden. Gründungsmitglied und Besitzer der Kapelle war Wolfgang Erdle, dessen Sohn, Phillip Erdle erbt diese nach seinem Tod 2001.
Die Kapelle fungiert bis heute als Veranstaltungsort und Galerie.

Info/ Quelle
klosterkapelle.de
Foto St. Joseph auf wikipedia.org