Aachen, St. Michael/ Kirche des Jesuiten Collegium

Bauezeit: 1628
Strandort: Jesuitenstraße

1773 Aufhebung des Klosters und Schließung der Kirche
um 1800 (Franzosenzeit) diente die Kirche als Getreidemagazin
1804 wurde St. Michael eine Pfarrkirche.
Seit 1987 Verkauf an die griechisch-orthodoxe Gemeinde St. Dimitrios, Umbau des Chorraums, Aufstellung einer Ikonostase.
2000ff Die Kirche wird auch als Konzertstätte genutzt.
Auch ökumenische Gottesdienste finden statt.

Siehe auch: Aachen, St. Franziskus

Q: St. Michael auf wikipedia.org

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Kenzingen, Franziskanerkirche

Bauzeit: 1661
Ort: Eisenbahnstraße

19. Jh. Auflösung des Franziskanerklosters; Kirche als Getreidelager, später als städtisches Depot genutzt.
1890 Verpachtung des Kirchenschiffs an die evangelische Gemeinde. Abtrennung des Chorraums durch Trennwand. Chor als Spitalkapelle genutzt.

Info: http://www.evangelische-kirchengemeinde-kenzingen.de/ (ausführliche Chronik)

Köln, Karmeliterkirche

Bauzeit: 1629
Standort: im Dau/ Ecke Severinstraße

1802 Kloster aufgehoben, übernahme des Besitzes durch die französische Militärverwaltung.
1814ff Jahrzehnte lange Nutzung der Kirche durch das preußischen Proviantamt als Getreidelager
1818-23 Entfernung der Gewölbe und installation von vier Schüttböden.
1910 Verkauf an die Stadt Köln
1911 Abbruch der Klosterbauten mit Ausnahme des Kapitelsaals sowie teilweise Wiederherstellung der Kirche: herausnahme der vier Zwischendecken, Einbau einer Zwischendecke auf Gebälkniveau der Kirche: während das Untergeschoß als Turnhalle der angeschlossenen Schule genutzt wird, fungiert das Obergeschoß als Museum für Volkshygiene.
1945 Totalverlust

Fundort: Band 7: Die Kunstdenkmäler der Stadt Köln. Ergänzung: Die ehemaligen Kirchen, Klöster, Hospitäler und Schulbauten der Stadt Köln. 1937. In: Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz, i.A. Paul Clemen

Lit: Hilda Lietzmann: Die Kölner Klosterkirchen der Unbeschuhten Karmeliten „im Dau“ und „St. Maria vom Frieden“. In: Zeitschrift für Kunstgeschichte, 35 Bd., H. 3, 1972
Foto auf jestor.org

Rostock, St. Michaeliskirche/ Fraterhaus und Kirche der Brüder vom gemeinsamen Leben

Bauzeit: 1480 (Wohn- und Arbeitsräume und Klosterkappelle unter einem Dach)

16. Jh. mit Reformation Auflösung des Bruderhauses
Nutzung: Unterbringung von Rostocker Studenten; Zeughaus; Wollmagazin; Getreidelager;
1911 Einbau einer Eisenbetonkonstruktion und Nutzung als Umspannwerk
seit 1942 Ruine
1952-56 Wiederherstellung und Einbau einer Zwischendecke im Kirchenraum
Seit 1950er Jahren evangelisch-methodistische Gemeindezentrum sowie
seit 1990er Universitätsbibliothek im Westflügel

Fundort: Dehio, MV 2000
Info: http://de.wikipedia.org/wiki/Michaeliskloster_(Rostock)