Bielefeld Schildesche, alte katholische Pfarrkirche

Bauzeit: 1699
Standort: Westerfeldstraße
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

1912 Nach Errichtung einer neuen katholischen Kirche erfolgt ein jahrzentelanger Leerstand der Kirche.
1961 kauft die neuapostolische Gemeinde die seit 1912 leerstehende Kirche.

siehe auch Stiftskirche in Schildesche

Quelle/ Info:
alte kath. Kirche auf heimatverein-schildesche.de

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Heidenheim a. d. Benz, Schlosskirche Schloss Hellenstein

Bauzeit: 11 Jh. Burg, 1537-1544 Kirche, 1593 Schloß
Standort: Schloss Hellenstein
Architekt: Heinrich Schickhardt
Konfession: evangelisch

1797 wird die Burg Hellenstein zum Abbruch freigegeben.
1901 eröffnet in der ehemaligen Schlosskirche das Heimatmuseum des Heimat- und Altertumsverein. Bereits ein Jahr vorher war dort die Sammlung heimatkundlicher und kulturhistorischer Gegenstände ausgestellt worden.
Gegenwärtig bildet die Schlosskirche als Teil der Ausstellung im ‚Museum Schloss Hellenstein‘ die Abteilung ‚Kirchenkunst im Kirchenraum‘. Auf Grund Ihrer guten akustischen Verhältnisse dient die Kirche ebenfalls als Konzertstätte im Rahmen der Konzertreihe ‚Museumsmusik.(1)

Fundort: Dehio, Baden Württemberg 1997, 1964.
Quelle/ Info:
(1) Museum Schloss Hellenstein auf heidenheim.de

Münster, Klarissenkirche

Bauzeit: 1619
Standort: Stubengasse
Architekt:
Konfession: römisch katholisch, Klarissinnen

1652 Klarissenkirche durch Exlosion des Pulverturm am Breul zerstört.
1808 Säkularisation des Klosters
1824 die Kirche wird in das sog. ‚Große Armenhaus“ umgebaut, inkl. Einbau von Zwischendecken.
1927/28 Einrichtung der Universitäts-Hautklinik in der Kirche.
1943/44 durch Bomben getroffen
1950er Jahre Abbruch der Ruine

Quelle/ Info:
Lit.:
– Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen. Bd. 41. Die Stadt Münster, Bd. 6: Die Kirchen und Kapellen der Stadt ausser dem Dom. Geisberg, Max. – Münster (1941)
– Kriegsschicksale, 1987
Web:
– Über die Ausgrabungen Stubengasse das Klarissenkloster, das Clemenshospital, das Klarissenkloster auf muenster.de
– ebenda Die Kirche der Klarissen

Münster, Observantenkirche

Bauzeit: 1687-98
Standort: Schlaunstraße, Ecke Rosenstraße.
Architekt:
Konfession: römisch katholisch, Franziskaner

1811/12 das Kloster wird Säkularisiert und geht in den Besitz des preußischen Militärfiskus über. Die Ausstattung der Kirche wird versteigert, die Kirche steht bis 1819 leer.
Nach 1819 Abbruch des Kirchenportals, des Turms sowie der Sakristei. Zudem erfolgt der Einbau einer Zwischendecke, mit Nutzung des EG als Pferdestall. Infanterie bis WK,
Seit 1940 Eingentum der Stadt.
Seit 1920 Lager für Kulissen (Requisitenkammer) des Stadttheaters (Foto! bei Geisberg Westfalen 1941)
Nach Zerstörung und Wiederaufbau in den 1940er/50er Jahren wird die Kirche seit 1961 als evangelische Universitätskirche sowie als Konzertstätte der Universität genutzt.
2015 ist eine grundlegende Sanierung der Kirche in Planung, (‚voraussichtlich 1,7 Millionen Euro, trägt das Land, in dessen Sondervermögen sich die Kirche befindet.'(1))

Quelle/ info:
Lit.: Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen. Bd. 41. Die Stadt Münster, Bd. 6: Die Kirchen und Kapellen der Stadt ausser dem Dom. Geisberg, Max. – Münster (1941)
Web:
Observantenkirche auf wikipedia.org
Observantenkirche auf ubbenhorst-architekten.de
(weitere) Kirchen im Besitz des Landes NRW auf mbwsv.nrw.de
_________
(1) Westfälische Nachrichten – wn.de : Land zahlt die Sanierung Geld fließt für Observantenkirche (18.12.2014)

Wachenheim (RLP), Lutherische Kirche

Bauzeit: 17. Jh.
Standort: Langgasse

1818 Kirchenunion von protestanten und Lutheranern, die lutherische Kirche wird im Laufe des 19. Jh. nur noch sporadisch genutzt.
1945 Zerstörung
1980erund 90er Jahre Restaurierung, seither für kulturelle Zwecke sowie Nutzung durch den Männergesangverein mit den Frauenchor.

Info: die Kirche und Mietbedingungen auf vg-wachenheim.de

Hannoversch Münden, St. Ägidius

Bauzeit: 1684 (Vorgängerbau 13./14. Jh.)
Standort: Aegidiiplatz

seit 1542 protestantisch
1733 Beginn des regelmäßigen Gottesdienstes
seit 19 Jh. Garnisonskirche
1970 Nach Neubau eines Gemeindezentrums Kirche redundant
2006 entwidmet, Rückgabe an die Stadt
2008 Verkauf der Kirche an Bernd Demandt
2010 Eröffnung des Cafè Ägidius

Info: Cafè Ägidius

Aachen, St. Michael/ Kirche des Jesuiten Collegium

Bauezeit: 1628
Strandort: Jesuitenstraße

1773 Aufhebung des Klosters und Schließung der Kirche
um 1800 (Franzosenzeit) diente die Kirche als Getreidemagazin
1804 wurde St. Michael eine Pfarrkirche.
Seit 1987 Verkauf an die griechisch-orthodoxe Gemeinde St. Dimitrios, Umbau des Chorraums, Aufstellung einer Ikonostase.
2000ff Die Kirche wird auch als Konzertstätte genutzt.
Auch ökumenische Gottesdienste finden statt.

Siehe auch: Aachen, St. Franziskus

Q: St. Michael auf wikipedia.org