Mönchengladbach, St. Kamillus

Bauzeit: 1929–1931
Standort: Kamillianerstraße 40
Architekt: Dominikus Böhm
Konfession: römisch katholisch

Nach Profanierung 2014 wurde die Kirche nach Plänen von bdmp Architekten (bdmp-architekten.de) in ein Kolumbarium umgebaut. Mit ca. 3000 Urnenplätzen gehört St. Kamillus derzeit, nach der Liebfraunkirche in Dortmund mit 4000 Urnenplätzen, zum größten Kirchen-Kolumbarium in Deutschland.

Info/ Quelle
st-kamillus-kolumbarium.de
St. Kamillus Kolumnarium auf baukunst-nrw.de
Fotos von St. Kamillus auf lightlife.deR

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Krefeld, St. Elisabeth von Thüringen

Bauzeit: 1894
Standort: Hülsener Straße
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

Nach Gemeindefusion 2014 mit St. Anna und St. Thomas Morus, fiehl die Entscheidung, St. Elisabeth v. Th. zum Kolumbarium für 1300 Urnenplätze umzubauen. Den Gestaltungsentwurf lieferten die Architekten Monika Aulbur und Willi Theelen.
Bei der Eröffnung des Kolumbarium 2018 waren bereits über 300 Urnenplätze reserviert, so daß sogleich beschlossen wurde, nur noch bei Todesfall Urnenplätze abzugeben.

Info/ Quelle
Fotos zum Umbau auf grabeskirche-krefeld.de
Grabeskirche (13. July 2018) auf rp-online.de
heiligste-dreifaltigkeit-krefeld.de
Grabeskirche auf youtube.com

Hannover Misburg, Hl. Herz Jesu

Bauzeit: 1904-05
Standort: Max-Kuhlemann-Straße 13
Architekten: Maximilian Jagielski und Georg Thofehrn
Konfession: römisch katholisch

Nach Gemeindefusion in den Verbund St. Marien Hannover-Ost wurde 2010 die Kirche nach Plänen von Christoph Palmen und Arne Kesten zum Kolumbarium für 1500 Urnen umgebaut. Ausgeführt wurde das Vorhaben durch Thomas Rauck. Es ist das erste Kolumbarium dieser Art im Bistum Hildesheim.

Weiteres Kolumbarium in Hannover: Ev. Nazarethkirche

Info/ Quelle
HL. Herz Jesu auf Rauck.de
– Kolumbarium Hl. Herz-Jesu kolumbarium-hannover.de
St. Marien Hannover-Ost
– Helge Adolphsen: Überlegungen zu den Kolumbarien aus theologischer und architektonischer Sicht. In „kunst und kirche“ 02/2011, S.5-8/ hier zur online pdf

Erfurt (Thüringen), Allerheiligen

Bauzeit: 12. und 14. Jh.
Standort: Allerheiligenstraße/ Martstraße 44
Architekt:
Komfession: römisch katholisch

2007 kommt es zum Einbau eines Kolumbariums, welches, neben der Kirche Erscheinung Christi in Krefeld 2004, 2006 der Aachener Grabeskirche St. Josef und St. Konrad in Marl, zu den ersten dieser Art gehört. In Allerheiligen trennt seither eine Glaswand das südliche vom nördliche Schiff, in dem sich in Letzterem inzwischen 15 Stelen mit 45 Urnenfächern befinden. Mit einer Chipkarte haben lediglich Angehöriger dorhin Zugang.
Anders als andere inzwischen existierende Kirchen-Kolumbarien, dient dieses ebenso Christen wie Nichtchristen und bildet damit ein Alleinstellungsmerkmal.

Info/ Quelle
Allerheiligenkirche Erfurt auf wikipedia.org

Krefeld, Erscheinung Christi

Bauzeit: 1892–1894
Standort: Dreikönigenstraße 54
Architekt:
Konfession: alt-katholisch

1957 Kam es zu ersten baulichen Veränderungen des Gebäudes. Mit Einbau einer Zwischendecke wurde das Haupt- und Nebenschiff zu einem Gemeindezentrum umgewandelt, in dem das Untergeschoss als Gemeindesaal und das Obergeschoß zur Kirche wurde. Auch der sechsgeschossige Turm kam in diesem Jahr dazu.
Ihren heutigen Namen trägt die Kirche erst seit 1997.
Die Kirche gilt bislang als erste katholische, in der 2004 ein Kolumbarium eingerichtet wurde. Ebenso in der alt-katholischen Kirche Namen-Jesu-Kirche Bonn erfolgten inzwischen ein solcher Einbaute.

Info/ Quelle
Erscheinung Christi auf wikipedia.org
Fotos auf erscheinung-christi.de

kolumbarium.org

 

Kamp Lintfort (NRW), St. Barbara

Bauzeit: 1959
Standort: Mittelstraße (https://goo.gl/maps/JeJVRPodCBS2)
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

Im November 2014 wurden die Gemeinden Liebfrauen (Kamp), Mariä-Himmelfahrt – (Eyll), St. Josef (Stadtmitte), St. Marien (Altsiedlung und Gestfeld), St. Barbara (Geisbruch) und St. Paulus (Niersenbruch) zur Pfarrgemeinde St. Josef neufirmiert (ca. 15.000 Mitglieder).

2012 beginnen die Planungen zur Einrichtung eines Kolumbariums in der Kirche. Entwurf: Architekten Hannes Hermann und Susanne Klösges (mobaco.de): 6 Urnenwände mit 576 Fächern im Kirchenschiff (auf 1044 Urnen erweiterbar); zwei Abschiedsräume

siehe auch: St. Paulus; St. Marien beide ebenfalls Kamp Lintfort

Info/ Quelle:
Liste der profanierten Kirchen im Bistum Münster auf wikipedia.de
– Pfarrgemeinde st-josef-kamp-lintfort.de
– hermanns architekten mobaco.de Entwurf zum Umbau St. Barbara (pdf)
– rp-online.de 05.11.2016 Kirche wird zum Kolumbarium.
Kolumbarium in Kamp-Lintfort eröffnet (20.11.2016) auf kirche-und-leben.de
waz.de:
– 04.02.2016
 
Kirche als letzte Ruhestätte
– 05.11.2016 Barbara Kirche Kamp-Lintfort zum Kolumbarium umgebaut

Datteln (NRW), St. Antonius

Bauzeit: 1961,
Standort: Westring 10
Architerkt:
Konfession: römisch katholisch

2005 Fusion der Gemeinden St. Josef (Hagem) und St. Antonius (Datteln Hachhausen) zur Gesamtgemeinde St. Josef
2010 Fusion der Gemeinden St. Amandus, St. Josef (Hagem) und St. Marien (Ahsen) zur Gesamtgemeinde St. Amandus
2012 St. Antonius wird profaniert.
2014 Umbau durch Feja + Kemper Architekten (feja-kemper.de) zum Kolumbarium.

Quelle/ Info:
Infos zum Kolumbarium auf st-amandus-datteln.de
Chronik auf st-amandus-datteln.de

Hoheneggelsen (NDS), Martinskirche / Wehrkirche

Bauzeit: 13. Jh. (älteste ‚Bauernkirche‘ Norddeutschlands)
Standort : am Messeberg / Bettrumer Straße

Nach 2005 erfolgt die Gründung einer Stiftung zum Erhalt der Kirchengebäude in Hoheneggelsen. Die Matthiaskirche (13. Jh.) wird auf Grund ihrer geringeren Größe und ihrer günstigeren Beheizbarkeit als Winterkirche genutzt. Derzeit findet der Umbau des Turms der größeren Martinskirche zur Urnengrabstätte, einem sogenannten Kolumbarium, statt. Dabei werden in die Wand eingelassene Nischen als Urnenstandorte genutzt, während der Raum insgesamt als Gedenkort für die Toten gestaltet und mit einer Glastür zum Kirchenraum verbunden wird.
Olaf Schierding, Bestattungsunternehmer und Tischlereiinhaber und Kirchenvorstand in einem, führt gleichfalls die Umbauarbeiten zum Kolumbarium durch.

Info/ Q:
landeskirche-hannovers.de/…/2012_01_30
martins-bote.de
Tischlerei Schierding und Bestattungen
Foto: auf panoramio.com von turker yilmaz

Gelsenkirchen-Horst, Jakobuskirche

Bauzeit: 1963
Standort: Laurentiusstraße 33
Architekten:Drengwitz, Glasmeier und Halfmann, Gelsenkirchen
Konfession: römisch katholisch

November 2006 Schließung der Kirche
seit 2010 Trauerhalle des Bestattungshauses Nehrkorn (Erbpacht), Nutzung: Verabschiedungsräume, Kolumbarium, Sargausstellung sowie Kunstausstellungen.

Info: Bestattungen Nehrkorn
Lit.: Modellvorhaben Kirchenumnutzungen. Ideen – Konzepte – Verfahren. Sechzehn Beispiele aus Nordrhein-Westfalen. HG: Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. 2010

Mönchengladbach Günhoven, St. Matthias

Bauzeit: 1949-52 (erste Kirchen-Neubau nach dem Krieg)
Standort: Günhovener Straße
Architekt: Peter Salm
Konfession: römisch katholisch

Während die Nutzung der Kirche 2011 noch völlig ungeklärt war, erarbeitete der Architekt Ulrich Paar in der Folgezeit ein Nutzungskonzept. Seit 2013 wird die Kirche als Kolumbarium genutzt. Bereits 2017 wurde das Kolumbarium durch ein Erweiterungsbau (Marienkapelle) mit 1300 Urnenplatzen ergänzt

Siehe weiteres Kolumbarium MönchengladbachSt. Elisabeth in Untereiken

Info:
Atelier Paar
website der Grabeskirche-moenchengladbach.de