Kamp Lintfort (NRW), St. Barbara

Bauzeit: 1959
Standort: Mittelstraße (https://goo.gl/maps/JeJVRPodCBS2)
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

Im November 2014 wurden die Gemeinden Liebfrauen (Kamp), Mariä-Himmelfahrt – (Eyll), St. Josef (Stadtmitte), St. Marien (Altsiedlung und Gestfeld), St. Barbara (Geisbruch) und St. Paulus (Niersenbruch) zur Pfarrgemeinde St. Josef neufirmiert (ca. 15.000 Mitglieder).

2012 beginnen die Planungen zur Einrichtung eines Kolumbariums in der Kirche. Entwurf: Architekten Hannes Hermann und Susanne Klösges (mobaco.de): 6 Urnenwände mit 576 Fächern im Kirchenschiff (auf 1044 Urnen erweiterbar); zwei Abschiedsräume

siehe auch: St. Paulus; St. Marien beide ebenfalls Kamp Lintfort

Info/ Quelle:
Liste der profanierten Kirchen im Bistum Münster auf wikipedia.de
Pfarrgemeinde st-josef-kamp-lintfort.de
hermanns architekten mobaco.de Entwurf zum Umbau St. Barbara (pdf)
rp-online.de 05.11.2016 Kirche wird zum Kolumbarium.
waz.de:
– 04.02.2016
 Kirche als letzte Ruhestätte
– 05.11.2016 Barbara Kirche Kamp-Lintfort zum Kolumbarium umgebaut

Advertisements

Datteln (NRW), St. Antonius

Bauzeit: 1961,
Standort: Westring 10
Architerkt:
Konfession: römisch katholisch

2005 Fusion der Gemeinden St. Josef (Hagem) und St. Antonius (Datteln Hachhausen) zur Gesamtgemeinde St. Josef
2010 Fusion der Gemeinden St. Amandus, St. Josef (Hagem) und St. Marien (Ahsen) zur Gesamtgemeinde St. Amandus
2012 St. Antonius wird profaniert.
2014 Umbau durch Feja + Kemper Architekten (feja-kemper.de) zum Kolumbarium.

Quelle/ Info:
Infos zum Kolumbarium auf st-amandus-datteln.de
Chronik auf st-amandus-datteln.de

Hoheneggelsen (NDS), Martinskirche / Wehrkirche

Bauzeit: 13. Jh. (älteste ‚Bauernkirche‘ Norddeutschlands)
Standort : am Messeberg / Bettrumer Straße

Nach 2005 erfolgt die Gründung einer Stiftung zum Erhalt der Kirchengebäude in Hoheneggelsen. Die Matthiaskirche (13. Jh.) wird auf Grund ihrer geringeren Größe und ihrer günstigeren Beheizbarkeit als Winterkirche genutzt. Derzeit findet der Umbau des Turms der größeren Martinskirche zur Urnengrabstätte, einem sogenannten Kolumbarium, statt. Dabei werden in die Wand eingelassene Nischen als Urnenstandorte genutzt, während der Raum insgesamt als Gedenkort für die Toten gestaltet und mit einer Glastür zum Kirchenraum verbunden wird.
Olaf Schierding, Bestattungsunternehmer und Tischlereiinhaber und Kirchenvorstand in einem, führt gleichfalls die Umbauarbeiten zum Kolumbarium durch.

Info/ Q:
landeskirche-hannovers.de/…/2012_01_30
martins-bote.de
Tischlerei Schierding und Bestattungen
Foto: auf panoramio.com von turker yilmaz

Gelsenkirchen-Horst, Jakubuskirche

Bauzeit: 1963
Standort: Laurentiusstraße 33
Architekten Drengwitz, Glasmeier und Halfmann, Gelsenkirchen

November 2006 Schließung der Kirche
seit 2010 Trauerhalle des Bestattungshauses Nehrkorn (Erbpacht), Nutzung: Verabschiedungsräume, Kolumbarium, Sargausstellung sowie Kunstausstellungen.

Info: Bestattungen Nehrkorn
Lit.: Modellvorhaben Kirchenumnutzungen. Ideen – Konzepte – Verfahren. Sechzehn Beispiele aus Nordrhein-Westfalen. HG: Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. 2010

Mönchengladbach-Untereiken, St. Elisabeth

Bauzeit: 1933-34
Standort: Hohenzollern-/ Ecke Bergstraße
Architekt: Hermann Schagen, Düsseldorf

2006 Entscheidung zur Umwandlung der Kirche zu einem Kolumbarium
2009 Letzter Gottesdienst im Mai, im gleichen Jahr Beginn der Umbauarbeiten, durchgeführt vom Architekturbüro Dr. Burkhard Schrammen (Mönchenfladbach): 1625 Urnenplätze (der Preis steigt mit Nähe zum Alter), zwölf Urnenstelen symbolisieren die zwölf Apostel.
2010 Eröffnung der Grabeskirche sowie Gemeindefusion von fünf Gemeinden zur Pfarre St. Vitus.

Info:
Grabeskirche Moenchengladbach
Pfarre Sankt Vitus
Schrammen Architekten BDA

Bornheim Sechtem, Nikolauskapelle

Bauzeit: 12. Jh.

1930 Nikolauskapelle und Nikolausberg als Schenkung an die Kirchengemeinde Sechtem.
1932 Renovierung und als Ehrenmal für die Gefallenen neu eingeweiht
1993 Renovierung
2010 Gruft Kolumbarium, Kirchenraum u.a. für Andachten, Trauungen, Konzerte genutzt.

Info: http://gemeinden.erzbistum-koeln.de/pfarrgemeinde_gervasius_protasius_sechtem/einrichtungen/kolumbarium/