Münster, Alter Dom

Bauzeit:
1. Domkirche: Ludgerus-Dom 805-14. Jh.
Standort: dort, wo sich heute der Kreuzgang samt Domherrenfriedhof nödl. des St. Paulus Doms fefindet.
2. Domkirche (ottonischen Dom): 1070/90/ Nach Errichtung des ottonischen Dom bleibt der Ludgerus-Dom 100 ungenutzt.
3. Domkirche: 1190 sog. alter Chor und gotischer Dom 1225–1264
1377 Abbruch der 1. Domkirche
um 1400 nördl. des 1. Doms Errichtung eines Ersatzbaus, der sog. ‚Alte Dom‘.
Standort: Domplatz
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

1805 Magazin
nach 1811 Salzmagazin der Steuerbehörde
1865 Verkauf an Domkapitel
1871 vorläufig Unterbringung von Handwerksgeräten und Skulpturen d. abgebrochenen Apostelganges
1875 Abbruch

Quelle/ Info:
Lit.: Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen. Bd. 41. Die Stadt Münster, Bd. 5: Der Dom Geisberg, Max. – Münster, 1937
Web:
Kollegiatsstift Alter Dom auf wikipedia.org
St. Paulus Dom auf wikipedia.org

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Limburg, St.-Johannes-Kapelle

Bauzeit: 1322/24
Standort:
Architekt:
Konfession: katholisch (Zisterzienser)

1802 dient die Kapelle zunächst als Salzmagazin und Getreidespeicher, ab 1822 als Lager für Selterswasser.
Ab 1831 wird der evangelisch-unierten Gemeinde die Kapelle überlassen, bis zu ihrem Umzug in den Neubau von 1867. Nutzungsnachfolgerin ist die jüdische Gemeinde, welche die Kapelle als Synagoge nutzt.
Seit 1903 richtet das Landratsamt ein Aktenlager in der Kapelle ein.
Ab 1948 findet, mit Einzug der Altlutheraner, wieder Gottesdienst in ihr statt.
2002 kaufen die Selbständigen Evangelisch-Lutherischen St. Johannes-Gemeinde (SELK) die Kapelle, von der Sie bis heute genutzt wird.

Fundort:
St.-Johannes-Kapelle auf Wikipedia

Info:
selk-limburg.de
– Lageplan und Fotos der Kapelle auf denkxweb.denkmalpflege-hessen.de