Essen Stoppenberg, Kirche am Erlenkampsweg

Bauzeit: 1957
Standort: Erlenkampsweg 2
Architekt:
Konfession: evangelisch lutherisch

Umnutzung – Evangelisches Jugendhaus Nord, Jugendclub ‚Tresor‘.
Laut Website auf ekir.de für Essen-Stoppenberg wird die Kirche nachwievor gottesdienstlich genutzt.(1)

Fundort: Liste Essener Sakralbauten auf wikipedia.org
Quelle/Info: (1) Kirche Essen-Stoppenberg auf ekir.de

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Stuttgart, kath. fremdsprachliche Gemeinden

Fremdsprachliche Gemeinden in katholischen Kirchen

Französische Gemeinde paroisse-catholique-stuttgart.org
Gottesdienst in: St. Thomas Morus sankt-thomas-morus-stuttgart.de
Standort: Korianderstraße 34

– Ghanaische Gemeinde
– Italienische Gemeinde San Giorgio
Gottesdienst in: St. Georg st-georg-stuttgart.de
Standort: Heilbronner Straße 133

tamilische Gottesdienste (Indien, Sri Lanka, Malaysia)
Gottesdienst in: St. Ottilia st-ottilia-badcannstatt.drs.de
Standort: Elbestraße 39

Spanische Kath. Gemeinde Virgen de Guadalupe catolicosenstuttgart.com
Gottesdienst in: St. Fidelis st-fidelis.de
Standort: Seidenstraße 39

Kroatischen Gemeinde
– Mönchfeld, St. Johannes stlaurentius.net Steinbuttstraße 47
– St. Eberhard steberhard.de
– Wangen, St. Christophorus sankt-herowa.de, Salacher Str. 33
– Möhringen, St. Hedwig, Lieschingstr. 44
– Heslach, St. Joseph st.josefheslach.de Finkenstr. 36
– Feuerbach, St.Josef se-feuerbach.drs.de, Oswald-Hesse-Straße 74

Slowenische Gemeinde Sveti Ciril in Metod www: http://www.skm-stuttgart.de
Gottesdienste in: St. Konrad stkonrad.org
Standort: Stafflenbergstraße 64
die eritreisch – äthiopische Gemeinde St. Justin de Jacobis
Kirche und Gemeindezentrum St. Paul auf st-maria-stuttgart.de
Standort: Am Lehenweg 14

portugiesischsprachige Gemeinde in der Marienkirche.
Gottesdienst in: St. Maria st-maria-stuttgart.de
Standort: Tübinger Straße 36

Stuttgart Mitte, anglikanische/ englische Kirche

Bauzeit: 1865-68
Standort: Katharinenplatz 5/ Ecke Olgastraße
Architekt: Heinrich Wagner
Konfession: anglikanisch

Während die Kirche für die anglikanische Gemeinde in Stuttgart errichtet worden war, ist sie seit ihrem Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg im Besitz der alt-katholischen Gemeinde, welche die Kirche der anglikanischen Gemeinde für gottesdienstliche Zwecke zur Verfügung stellt.
Seit mehr als 100 Jahren teilen diese beiden Gemeinden den Gottesdienst in der Kirche, bereits 1909 war den Alt-Katholiken die Nutzung der Kirche erlaubt worden.

Info:
alt-katholisch-stuttgart.de
stcatherines-stuttgart.de
History of St. Cathrines on stcatherines-stuttgart.de
St. Katharina auf goo.gl/maps

Stuttgart, kath. Eberhardskirche

Bauzeit: 1763-65
Standort 1: am Schloß Solitude
Standort 2: Königsstr. 7
Architekt:
Konfession: evengelisch

1808 erfolgt die Translozierung der ehemals evangelischen Kirche am Schloß Solitude an die Königsstr. 7 und wird dort als katholische Kirche wieder aufgebaut. Der Architekt Nicolaus Thouret gibt dabei der Kirche ein klassiziestisches Gepräge.
Die katholische Gemeinde hielt vor Einzug in diese Kirche ihren Gottesdienst in der französischen Kirche (Bebenhäuser Hof) sowie darauf folgend in der ehem. Garnisonskirche ab)
Seit 1968 finden ebenfalls Gottesdienste der kroatischen Gemeinde in der Kirche statt.(*)

Fundort: Dehio BW, 1993; Dehio Süddtl. 1920
Info:
steberhard.de
St. Eberhard auf wikipedia.de

__________
(*) Die Domkirche ist Zentrum der seit 1958 entstandenen kroatischen katholischen Mission in Stuttgart. Über 12.000 katholische Kroaten leben in Stuttgart.
(vergl. Kroatische Gemeinde auf steberhard.de)

Stuttgart Feuerbach, Föhrichkirche

Bauzeit: 1929-1930 (Holzkirche) Als Provisorium errichtet, inzwischen unter Denkmalschutz.
Standort: Steigerwaldstraße 10
Architekt: Schwarz
Konfession: evangelisch

Seit 2005 Union der vier evangelischen Kirchengemeinden Feuerbachs zur einer Gesmatgemeinde. sowie die Entscheidung, mit Erhalt der Pfarrstellen, zwei der vier Feuerbacher Kirchengebäude zu schließen (siehe auch Lutherkirche Feuerbach).
2010 Erwägung zur Umnutzung der Kirche
Seit 2011 Doppelnutzung durch die russisch orthodoxe Kirchengemeinde Hl. Prophet Elias sowie die evangelische Gemeinde Feuerbach. Letztere feiert ihre Gottesdienste jeden Donnerstag nach der Ordnung von Taizé, welche einen ökumenischen und eher meditativen Charakter aufweisen.
Seit Juli 2011 ist die russisch orthodoxe Kirche de facto Mieterin, dabei bleibt ein Nutzrecht der evangelischen Gemeinde erhalten.

Info:
russisch orthodoxe Gemeinde Hl. Prophet Elias
evangelische Gemeinde Feuerbach
Evangelische Kirche Feuerbach
Kirchen in Stuttgart auf wikipedia.org

Quelle:
stuttgarter-zeitung.de Artikel:
– Selbstverordnete Schrumpfkur „Nord-Rundschau“ (06.03.2010)
– Kirchenspaziergang „Nord-Rundschau“ (13.08.2010)
– Neue Zeiten, neue Formen „Nord-Rundschau“ (17.05.2011)
– Zur Geschichte der Föhrichkirche auf feuerbach.de

Köln, Karmeliterkirche

Bauzeit: 1620-29
Standort: im Dau/ Ecke Severinstraße
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

Mit Säkularisation des Klosters erfolgt 1802 die Übernahme der Anlage durch die französische Militärverwaltung. Nach Abzug der Franzosen diente die Kirche seit ca. 1814 beinahe hundert Jahre dem preußischen Proviantamt als Getreidelager. 1818-23 wurden hierfür die Gewölbe entfernt und vier Schüttböden eingezogen.
1910 erwirbt die Stadt Köln die Anlage, worauf unmittelbar der Abbruch der Klosterbauten mit Ausnahme des Kapitelsaals sowie der Kirche erfolgt. Diese wird mit Herausnahme der vier Zwischendecken sowie Einbau einer Zwischendecke auf Gebälkniveau der Kirche wiederhergestellt, dabei wird das Untergeschoß als Turnhalle der angeschlossenen Schule genutzt, während das Obergeschoß als Museum für Volkshygiene fungiert.
Im 2. Weltkrieg kommt es durch Bombeneinwirkung zur Totalzerstörung der Kirche. Die Reste werden zur Neubebauung von Wohnhäusern abgerissen.

Fundort: Die Kunstdenkmäler der Stadt Köln. Ergänzung: Die ehemaligen Kirchen, Klöster, Hospitäler und Schulbauten der Stadt Köln. In: Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz, i.A. Paul Clemens, Band 7, 1937.

Lit: Hilda Lietzmann: Die Kölner Klosterkirchen der Unbeschuhten Karmeliten „im Dau“ und „St. Maria vom Frieden“. In: Zeitschrift für Kunstgeschichte, 35 Bd., H. 3, 1972 online auf: jestor.org

Fotos vom Abbruch der Kirche auf bilderbuch-koeln.de

Rostock, St. Michaeliskirche/ Fraterhaus und Kirche der Brüder vom gemeinsamen Leben

Bauzeit: 1480 (Wohn- und Arbeitsräume und Klosterkappelle unter einem Dach)

16. Jh. mit Reformation Auflösung des Bruderhauses
Nutzung: Unterbringung von Rostocker Studenten; Zeughaus; Wollmagazin; Getreidelager;
1911 Einbau einer Eisenbetonkonstruktion und Nutzung als Umspannwerk
seit 1942 Ruine
1952-56 Wiederherstellung und Einbau einer Zwischendecke im Kirchenraum
Seit 1950er Jahren evangelisch-methodistische Gemeindezentrum sowie
seit 1990er Universitätsbibliothek im Westflügel

Fundort: Dehio, MV 2000
Info: http://de.wikipedia.org/wiki/Michaeliskloster_(Rostock)

Trier, St. Maximin

Bauzeit: 17. Jh. Klosterkirche St. Maximin (Benediktinerkloster, 4./6. Jh., 882 bei Normanneneinfall zerstört) unter der Kirche befindet sich ein Gräberfeld der Römerzeit (die ältesten Sarkophage 2. Jh.)

942-952 Wiederaufbau des Klosters
13. Jh. Wiederaufbau nach Brand
1674 völlige Zerstörung des Klosters durch französischen Truppen.
1680-1684 Neubau von Hans N. Kuckeisen Finanzierung von Privatpersonen.
1802 Säkularisierung des Klosters: der Chor der Kirche wird als Garnisonkirche genutzt, während das Hauptschiff zu einem mehrstöckigen Kasernengebäude der Garnison umgebaut wird, Gefängnis
1940er Zerstörung
1953 bei Ausschachtungsarbeiten Entdeckung eines Grabbaus (11,7 x 4,7 Meter)
1979 bis 1995 Umnutzung (Architekt Gottfried Böhm) der Kirche zu Turn- und Festhalle 1200 Pl
1983 Einzug der Kath. Konstantin Hauptschule Trier in die Gebäude,
seit 1996 Privatschule St. Maximin (450 Schüler ), Kirche weiterhin Turnhalle.

Info:
http://de.wikipedia.org/wiki/Reichsabtei_St._Maximin
http://www.st-maximin.de/
http://www.bistum-trier.de/museum/ (Gräberfeld unter der Kirche, über 1000 Sarkophage 2.ff Jh. kann besichtigt werden.)