Aachen, St. Franziskus

Bauzeit: 1893-96
Standort: Vaalser Straße / Westfriedhof
Architekt:
Konfession: römisch katholisch, Kapuziner

Die Klosterkirche war zwischenzeitlich im Besitz der Stadt Aachen und wurde an das Bistum Aachen vermietet.
Nach 2000 existierten Pläne zur Umwandlung der Kirche in ein Kolumbarium.
Derzeit wird die Kirche von der ‚orthodoxen Fraternität in Deutschland‘ genutzt, welche an die Kirche der Aachener Gemeinde Agios Dimitrios der Griechisch-orthodoxen Metropolie von Deutschland agegliedert ist, so das zunächst eine Umwandlung nicht mehr zur Disposition steht.

Siehe auch: Aachner, St. Michaelskirche (ehemals Kirche des Jesuiten Collegiums)

Info/ Quelle
Klosterkirche St. Franziskus auf dem Aachener Westfriedhof auf wikipedia.org

Bochum Querenburg, ökumenisches Gemeindezentrum

Bauzeit: 1972-75
Standort: Querenburger Höhe 291
Architekt: Fritz Eller, Erich Moser, Robert Walter
Konfession: ökumenisch, Eigentümer: EKvW, ev. Kirchengemeinde Querenburg und Bistum Essen

Die Kirchenräume sind übereinander angelegt, so daß der katholische Kirchenraum sozusagen die Unterkirche (Augustinerkirche) bildet sowie der evangelische die Oberkirche (Apostelkirche). Ein Vorgängerbau von Kurt Peter Kremer der ersten ev. Apostelkirche (1953-1955) befand sich am Buscheyplatz. Diese Kirche wurde zugunsten eines Studentenwohnheims Abgerissen. (Fn 1)

Seit 2008 zählt die Augustinerkirche zu den sogenannten ‚weiteren Kirchen‘. Die katholische Ortsgemeinde zieht aus dem Forum aus.
2012 kommt es auch zur Entwidmung der Apostelkirche als evangelische Gemeindekirche. Die Evangelische Studierendengemeinde und die Universitätsgemeinde werden den ehemaligen Kirchraum künftig weiternutzen.

Quelle/Info:
Fn 1 – Kurt Peter Kremer hinterlässt viele Spuren (26.01.2015) auf derwesten.de
Augustinuskirche auf rettet-bochumer-kirchen.de
Über die Entwidmung der Apostelkirche in der Kirchengemeinde Querenburg (17.02.2012) auf kirchenkreis-bochum.de
Oekumenisches Kichenborum auf kirchenkreis-bochum.deD
Liste ökumenischer Zentren in Deutschland auf oekumenisch.de
Liste entwidmeter Kirchen in der Evangelischen Kirche von Westfalen auf wikipedia.org
Apostelkirche in Bochum Querenburg entwidmet. NZQ soll verkauft werden. (16.12.2011) auf lokalkompass.de

Dortmund, St. Anna

Bauzeit: 1912ff
Standort: Rheinische Str. 176
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

1976 durch Rückgang der Mitgliederzahlen in der Gemeinde wird St. Anna obsolet und steht seither der spanischen Mission (heute St. Suitbertus) zur Verfügung.
1990 wird die polnische Mission Mitnutzerin der Kirche.
Seit 2002, mit Gemeindefusion entsteht der Pastoralverbund Dortmund-Mitte Südwest, die Heilig-Kreuz ist Zentrum des Verbunds.
2003 übernimmt die polnische Mission (Mieterin?) gänzlich St. Anna als Filialkirche.
2013 erfolgt die Auflösung der Pfarrei St. Anna, die verbliebenen Pfarrangehörigen nutzen die Angebote der Pfarrei St. Suitbertus, welche inzwischen auch Wirkstätte der spanische Mission geworden ist.

Quelle/ Info:
St. Anna auf der Website des Landschaftsverband Westfalen-Lippe (lwl.org Baudenkmale im Ruhrgebiet)
St. Anna auf der Website des Pastoralverbunds – members.dokom.net

Bochum, Heilig Kreuz

Bauzeit: um 1900
Standort: Castroper Str. 239
Architekt:
Konfession: römisch katholisch

2002 Nutzung und Finanzierung durch die kroatische Gemeinde.(1)

siehe auch polnische Gemeinde in der St. Joseph Kirche, Bochum

Info:
– Kroatische Gemeinde Bochum – kroatische-gemeinde-bochum.de
(1) Chronik auf kroatische-gemeinden-bochum-gelsenkirchen.de

Bochum, St. Joseph

Bauzeit: 1891-1892
Standort: Stühmeyerstraße 45/ 47
Architekt: Hermann Wielers
Konfession: römisch katholisch

seit 2005 unter Denkmalschutz.
2007 Gemeindekirche für die polnische Gemeinde.

siehe auch kroatische Gemeinde in der Heilig Kreuz Kirche, Bochum

Quelle/ Info:
St. Joseph auf ruhr-bauten.de
– Polnische Katholische Mission in Bochum – pkm-bochum.de
Die Polnische Katholische Mission in Deutschland
(Auszug aus der Geschichte) auf pmk-niemcy.eu

Denkmalliste der Stadt Bochum auf bochum.de

Bochum Kornharpen, St. Maximilian Kolbe

Bauzeit: 1976-78
Standort: Kornharpener Str. 176/ Beginenhof
Architekt:
Konfession: römisch katholisch/ ökumenisch

2008 wird das zur Heilig-Geist-Gemeinde gehörige ökumenische Zentrum außer Dienst gestellt.
2011 verkauft die Gemeinde das umliegende Grundstück an die Bochumer Wohnstätten-Genossenschaft. (extern).
2012 erfolgt die Grundsteinlegung des Beginenhofes. Vom Gemeindezentrum bleibt nach Abbruch der Baubestandteile allein der Kirchenraum erhalten.
Die Liebfrauen Pfarrei ist Pächterin(1) der Kirche selbst, diese wird von der Hofgemeinschaft ‚Beginenhof Bochum‚ (extern) gottesdienstlich genutzt. Die Bewohnerinnen sind jeweils Mieterinnen der Bochumer Wohnstätten-Genossenschaft.

Quelle/ Info:
Die Kirche bleibt im Beginen-Dorf. Artikel vom 13.06.2012 auf derwesten.de u.a. Foto während der Bauphase
Beginen setzen ersten Spaten in Kornharpen Artikel vom 06.06.2012 auf derwesten.de
Liste der profanierter Kirchen im Bistum Essen auf wikipedia.org
Dekanat Bochum und Wattenscheid: St. Maximilian Kolbe auf kathpedia.com
– (1) beginenhof-bochum.de/ueber-uns – Hier wird die Gemeinde Liebfrauen als Pächterin genannt. Gleichzeitig ist im Artikel vom 06.06.2012 auf derwesten.de (s.o.) zu lesen, daß die Heilig-Geist-Gemeinde Besitzerin bleibt. Bemerkenswert dabei ist, daß gleichzeitig die Heilig-Geist-Gemeinde mit der Liebfrauengemeinde fusioniert ist. So daß die tatsächlichen Besitzverhältnisse nach außen nicht nachvollziehbar sind, derweilen sogar verwirren.
Heilig-Geist auf pfarrei-liebfrauen-bochum.de